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Pfefferröhrling (Chalciporus piperatus (Bull.ex Fr.) Bataille)
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Hut:
halbkugelig bis polsterförmig; gelblichbraun bis orangebraun; 2 bis 6 cm Durchmesser; im feuchten Zustand klebrig bis schmierig; als trockener Pilz: glänzend und manchmal mit rissiger Haut.
Röhren:
orangebraun bis rostbraun und dunkler als der Hut; am Stiel angewachsen bis fast herablaufend
Stiel:
ähnliche Farben wie der Hut; bis zu 6 cm lang und 0,5 cm dick; glatt, kahl und oft gekrümmt. Der Stiel ist im Schnitt leuchtend zitronengelb bis goldgelb.

Fleisch:
sehr weich; Geschmack pfefferartig scharf; Hutfleisch weinrot und Stielfleisch zitronengelb
Chemische Reaktionen:
mit KOH: Stiel und Poren tiefbraun
Sporenpulver:
Sporen 8-11/3-4 μ; spindelig; Sporenstaub gelbbraun bis rötlichbraun

Vorkommen:
In der Hauptpilzzeit in Nadelwäldern auf sauren und kalkhaltigen Böden
Verwechslungen
Aufgrund seiner Kleinheit und des scharfen Geschmacks ist eine Verwechslung mit anderen Pilzen kaum möglich. Der essbare und größere Kuhröhrling hat keine so rotbraunen Farben und der Rostrote Lärchenröhrling hat einen beringten Stiel und ist ebenfalls essbar.
Geniessbarkeit:
Wegen seiner brennenden Schärfe für den Verzehr weniger geeignet. Er kann jedoch frisch und auch getrocknet als Würzpilz verwendet werden. Der scharfe Geschmack verschwindet jedoch weitgehend beim kochen.

Wissenswertes:
Von der Gattung Chalciporus gibt es außer dem Pfefferröhrling in Europa nur noch 2 Arten. Dies sind der sehr seltene Zwergröhrling C. amarellus ( syn.C. pseudorubinus) und der Kurzsporige Röhrling C. rubinus.
Gefährdung:
Nicht gefährdet
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Pfefferröhrling |
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