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Milchbrätling (Lactarius volemus)Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes) Autor: Walter J. Pilsak Dokument: WP 00028 ► mehr Pilze |
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Kurzbeschreibung:
Großer Milchling mit trockenem, fast samtigem, orangebräunlichem Hut, reichlich weißem, mildem Milchsaft und Heringsgeruch im Alter.
Hut:
6-20cm breit, rotbraun bis orange, in der Mitte niedergedrückt, junge Hüte mit eingerolltem Rand
Blätter:
cremefarben, rahmgelblich, bei Druck rotbraun fleckend, engstehend und am Stiel breit angewachsen. Die reichlich austretende Milch ist weiß bis bräunlich verfärbend.

Stiel:
bis zu 10cm hoch, zylindrisch und blasser als der Hut
Fleisch:
weißlich und fest, mit Eisensulfat verfärbt es sich graugrün

Geruch:
nach Fisch bzw. Heringslake oder Krabben
Geschmack:
mild
Sporenstaub:
weißlich
Wert:
Hervorragender Speisepilz der vor allem in der Pfanne gebraten am besten schmeckt. Junge Exemplare können auch roh gegessen werden, was jedoch im Hinblick auf eine mögliche, wenn auch unwahrscheinliche Infektion mit dem Fuchsbandwurm, nicht ratsam erscheint.

Vorkommen:
Während der Hauptpilzsaison in Nadel- und Laubwäldern meist einzeln. Seltener zwei oder drei Exemplare nebeneinander. Oft findet man ihn gerade in den wärmsten Augusttagen, wenn man nicht daran glaubt, Pilze zu finden. Sein Vorkommen ist stark rückläufig.
Verwechslungsmöglichkeit:
Mit einigen kleineren rotbraunen Milchlingen, deren Milch aber mehr oder weniger brennend scharf schmeckt
Mikroskopische Merkmale:
Sporenmaße: 8-12 x 7-11 μm. / Zystiden dickwandig

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Milchbrätling |
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