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Hämatit / Blutstein / Eisenrahm / Roteisenstein / Eisenglanz
Autor: Walter J. Pilsak Dokument: WP 00024 ► mehr Mineralien |
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Farbe:
rot, metallisch schwarzgrau, bunt anlaufend
Kristalle:
trigonal; dipyramidal, dick- bis dünntafelig, derb, blättrig, radialstrahlig
Härte:
6,5
Spaltbarkeit:
keine
Dichte:
5,2-5,3
Strichfarbe:
rot bis rotbraun
Formel:
Fe2O3
Glanz:
Metallglanz
Bruch:
muschelig
Das Mineral Hämatit kommt in zwei Varietäten vor. Als Eisenglanz tritt es in gut auskristallisierter und als Roteisenerz in feinkristallisierter Form auf. Die sehr flächenreichen Kristalle sind oft sehr verschieden ausgebildet. Hämatit ist bläulich, stahlgrau bis Eisenschwarz oder aber rot bis bunt angelaufen.

Da Hämatit in polierter Form glänzt, wurden im Altertum große Kristalle als Spiegel verwendet. Hiervon stammt auch die gelegentlich verwendete Bezeichnung „Specularit“, was griechisch Spiegel bedeutet. Als Amulett sollte Hämatit gegen Blutungen helfen. Der Name Hämatit, der von griech. Blut kommt, sowie die volkstümliche Bezeichnung „Blutstein“ stammen jedoch nicht von dieser erhofften Eigenschaft, sondern davon, dass sich das Kühlwasser beim Schleifen des Minerals blutrot färbt. Auch dünne Hämatitblättchen sind durchscheinend rot. Früher fand dieses Mineral bei uns einmal Verwendung als Trauerschmuck.
Literatur u.Quellen:
Mineralfundstellen Atlas Deutschland / S.Weiß / München
Das große Mineralienbuch / Ladurner, Purtscheller / Insbruck 1990
GU Naturführer Mineralien u. Kristalle / R.Hochleitner / München 1986
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Hämatit |
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