Pyrit

Pyrit / Schwefelkies


Klasse/Gruppierung:
Sulfide

Autor: Walter J. Pilsak
Mail: walter.pilsak@gmx.de
Website: www.pilsak.de

Dokument: WP 00011

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Farbe:
hell messingfarben

Härte:
6 - 6,5

Dichte:
5,0 – 5,2

Formel:
FeS2

Bruch:
muschelig

Kristalle:
kubisch, Oktaeder, Würfel mit gestreiften Flächen, nierig, radialstrahlig, Pentagondodekaeder

Spaltbarkeit:
vollkommen

Strichfarbe:
grünlichschwarz

Glanz:
Metallglanz

In alten Wildwestfilmen kann man des öfteren sehen, dass Goldschürfer statt der erhofften Nuggets nur sogenanntes „Katzengold“ finden. Bei diesem handelte es sich wahrscheinlich um das Mineral Pyrit (Schwefelkies, Eisenkies), das Unkundige leicht mit Gold verwechseln können. Es ist eines der häufigsten Minerale und kommt fast überall auf der Welt vor. Pyrit tritt meist in Form von schönen Kristallen (Würfel, Pentagondodekaeder, Okteder) auf.

Der Name Pyrit kommt aus dem Griechischen und bedeutet Feuer, weil beim Anschlagen Funken sprühen. Mit einer Mohshärte von 6 – 6,5 ist Pyrit wesentlich härter als Gold mit 2,5 –3.

Bei den Inkas wurde der Pyrit als Spiegel benützt. In der Schmuckindustrie werden Pyritkristalle zu Besatzschmuck verarbeitet, zu kleinen Rosen geschliffen oder zum Ausfassen anderer Schmucksteine verwendet.

Literatur u.Quellen:
Mineralfundstellen Atlas Deutschland / S.Weiß / München
Mineralien und Kristalle / R. Hochleitner / München 1986
Das große Mineralienbuch / Ladurner, Purtscheller / Insbruck 1990



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