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Rauchquarz / Morion (Quarz - Siliciumdioxid)Klasse/Gruppierung: Oxide Autor: Walter J. Pilsak Dokument: WP 00005 ► mehr Mineralien |
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Farbe:
braun bis schwarz, rauchgrau
Härte:
7
Dichte:
2,65
Formel:
SiO2 Siliciumdioxid
Bruch:
muschelig, sehr spröde
Kristalle:
(trigonal) sechsseitige Prismen
Spaltbarkeit:
keine
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz

Der graubraune Rauchquarz und der fast schwarzbraune Morion sind Farbvarietäten des Bergkristalls. Diese Verfärbung beim Rauchquarz und des dunkleren Morion hat ihren Ursprung ebenso wie bei einigen anderen farbigen Quarzvarietäten in der Farbzentrenbildung. Diese sogenannten Farbzentren beruhen auf bestimmte Gitterbaufehler in der Kristallstruktur. Sie entstanden durch natürliche radioaktive Strahlung.
Als Rauchquarz und Morion dürfen nur solche Kristalle bezeichnet werden, die ihre Färbung durch natürliche Bestrahlung erhielten. Im Handel werden mitunter auch künstlich gebräunte Quarze angeboten. Ihren Namen haben Rauchquarze nach ihrer rauchigen Farbe. Manchmal werden sie fälschlicherweise auch als Rauchtopas bezeichnet. Für diejenigen, die sich für Astrologie interessieren, sei noch gesagt, dass der Rauchquarz dem Tierkreiszeichen Waage zugeordnet ist.
Rauchquarze wurden früher im Gegensatz zum klaren Bergkristall nur selten zu profanen und sakralen Zwecken verschliffen. Dafür ist heute diese Varietät bei Mineraliensammlern um so beliebter.
Literatur u.Quellen:
Mineralfundstellen Atlas Deutschland / S.Weiß / München
Bergkristall Extra Lapis Nr.3 / Weise, München
Mineralien und Kristalle / R. Hochleitner / München 1986
Edelsteine und Schmucksteine / W.Schumann / München 1989
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Rauchquarz |
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