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Amethyst (Quarz - Siliciumdioxid)
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Farbe:
violett / an den Kristallspitzen am kräftigsten
Härte:
7
Dichte:
2,65
Formel:
SiO2 Siliciumdioxid
Bruch:
muschelig, sehr spröde

Kristalle:
(trigonal) sechsseitige Prismen
Spaltbarkeit:
keine
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz
Die schönste Quarzvariante ist der Amethyst. Der blass- bis rotviolette Stein ist allseits sehr begehrt. Ihm werden übernatürliche Kräfte nachgesagt. Er gilt nicht nur als Glücksbringer, sondern soll auch vor Zauberei und Heimweh schützen. Abergläubische Menschen trugen ihn als Schutz vor Schlangenbissen um den Hals. Im Altertum und Mittelalter wurde zu Pulver gemahlener Amethyst gegen bestimmte Krankheiten eingenommen. In der Edelsteinmedizin der heiligen Hildegard kommt der Amethyst ebenfalls vor.

Der Name kommt vom griechischen Wort „Methy“, was ursprünglich Met (Honigwein) bedeutet. Da man das Wort „Met“ mit Rausch gleichsetzte, nannte man den violetten Stein A-Methy, was soviel heißt wie „nicht Betrunken“. Nach alten Überlieferungen sollte der Amethyst nämlich Betrunkene ernüchtern. Die violette Färbung der Amethyste ist auf Eisen in der Quarzstruktur und durch natürliche ionisierende Strahlung zurückzuführen.
Literatur u.Quellen:
Mineralfundstellen Atlas Deutschland / S.Weiß / München
Bergkristall Extra Lapis Nr.3 / Weise, München
Mineralien und Kristalle / R. Hochleitner / München 1986
Edelsteine und Schmucksteine / W.Schumann / München 1989
Mehr Informationen unter Quarz
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Amethyst |
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