Scheckenfalter

Wachtelweizen Scheckenfalter (Melitaea athalia)

Stamm: Gliedertiere (Arthropoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)

Autor: Thomas Kirchen
Mail: kirchen@eifel-egon.de
Website: Makrofotografie aus der Südeifel

Dokument: TK 00003

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Flugzeit:

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Dez

Merkmale:
Der Wachtelweizen Scheckenfalter ist durch seine ziemlich variable Kennzeichnung, Färbung und Größe oft nur schwer von ähnlichen Scheckenfaltern wie dem Westlichen Scheckenfalter , dem Östlichen Scheckenfalter (Melitaea britomartis), dem Ehrenpreis Scheckenfalter (Mellicta aurelia) sowie dem Silberscheckenfalter (Melitaea diamina) zu unterscheiden. Besonders wenn man nur die Möglichkeit hatte seine Flügelunterseite zu betrachten. Eine zweifelsfreie Bestimmung kann oft nur durch eine Genitaluntersuchung unter dem Mikroskop erfolgen.
Durch schwarze, braune und gelbe Querbinden gezeichnet erkennt man sofort ein Gittermuster, welches auf der Oberseite recht dicht ist. Fleckenbogen überspannen die Hinterflügel Unterseite. Der Falter an sich hat eine Spannweite von 35 - 40mm.

Vorkommen:
Er kommt vor allem auf blumenreichen Wiesen, Waldwiesen, Lichtungen, Mooren und Heiden vor, wobei er sonnige Lagen bevorzugt. In den meisten Gebieten Deutschlands ist er noch an zu treffen, wobei er vor allem im Bergland nicht selten ist. Jedoch ist der Bestand stark rückläufig.

Lebensweise:
In einem recht langsamen Flug bewegt sich dieser Scheckenfalter auf der Suche nach Nektar umher. Sie nehmen meist keine größeren Flugstrecken auf sich und halten sich gerne nahe an der Vegetation auf.

Wachtelweizen Scheckenfalter

Raupe:
Die Raupe die der des Roten Scheckenfalters (Melitaea didyma) sehr ähnelt ist allerdings etwas dunkler. Sie wird rund 3cm lang und ist dicklich schwarz mit gelblichen Höckern die in Ringen angeordnet sind. Diese Höcker bestehen aus fein verzweigten Stachelspitzen. Man findet die angewachsene Raupe einzeln oder in kleinen Gruppen an Wachtelweizen, Ehrenpreis- und Wegericharten. Die Jungraupen halten sich noch in Gespinstern an den Blattunterseiten dieser Pflanzen auf. Ab ende August wechseln sie in die Überwinterungsphase, welche unter dürren Blättern oder zwischen Fallaub stattfindet. Ausgewachsen und reif zur Verpuppung sind die dann im Mai. Dafür suchen sie sich Stängel und Blätter in Bodennähe. Nach nur knapp zwei Wochen kann der Falter sich aus seiner Puppenhülle befreien.



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Scheckenfalter

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