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Rotrandbär (Diacrisia sannio) Stamm: Gliedertiere (Arthropoda) Autor: Thomas Kirchen Dokument: TK 00002 ► mehr Schmetterlinge |
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Dieser mittelgroße Nachtfalter mit einer Spannweite von 28 - 45 mm ist in ganz Europa verbreitet. Sein Hauptaugenmerk legt er auf grasige und feuchte Waldplätze, Buchenwälder, Flussauen, Moorwiesen und Schonungen.
Am Tage bekommt man meist die Männchen zu sehen, wenn man Heiden oder Brachland durchquert. Dabei wird er aus der Vegetation aufgescheucht, setzt sich aber nach kurzer Flugphase wieder. Die Weibchen sitzen meist träge und verborgen am Boden.
Ihre Flugzeit ist meist in einer Generation zwischen Mai und Juni. In warmen Lagen ist auch eine zweite Generation im August und September möglich. Diese Aufnahmen hier entstanden in der Südeifel. Ganz bestimmt keine warme Lage, aber trotzdem sind die Aufnahmen alle vom August 2002.
Brust und Vorderflügel, sowie Kopf des Männchens sind ockergelb. Heller gelblich mit dunklerer Randbinde sind die Hinterflügel. Vorderflügel mit großem, rotbraunem Mittelfleck.
Das Weibchen ist dunkler rotbraun gefärbt.

Weiblicher Falter (23.Aug.2002)
In kleinen Gelegen werden die Eier im Juni abgesetzt. Bereits nach 4 Wochen im Juli schlüpfen die Raupen.
Mit Büschen von braunen Haaren ist die dunkelrotbraune Raupe besetzt und hat eine breiten, gelbbraunen Rückenstreifen mit weißen Flecken. Sie überwintert als kleine Raupe, da die Vollendung ihrer Entwicklung erst im nächsten Frühjahr stattfindet.
Nahrungspflanzen dieser Raupe sind Ampfer, Brennesel, Labkraut, Wegerich, Heidekraut

Männlicher Falter (01.Aug.2002)
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Rotrandbär |
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