Baumweissling

Baumweißling (Aporia crataegi)

Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie:
Weißlinge (Pieridae)

Autor: Manfred Hund
Mail: manfred.hund@web.de
Website: http://www.manfredhund.de

Dokument: MH 00025

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Aussehen:
Die Flügel sind weiß mit deutlich abgesetztem, schwarzem Adernetz.
Da die Vorderflügel nicht so dicht beschuppt sind, erscheinen sie ein wenig durchsichtig.
Die Spannweite ist 50-70mm. Die Raupe wird bis etwa 45 mm lang, ist deutlich behaart, in der Grundfärbung silbergrau, der Rücken schwarz mit 2 orangefarbenen oder gelbbraunen Längsstreifen

Baumweißling

Vorkommen:
In offenem, locker mit Sträuchern und Bäumen bewachsenem Gelände, im Randbereich von Mooren ebenso wie an Waldrändern, auf Streuobstwiesen oder auf verbuschten Trockenrasen; in Mitteleuropa weit verbreitet, doch vielerorts in der letzten Zeit stark zurückgegangen, mit jahrweise stark schwankender Häufigkeit.


Futterpflanzen:
Vorwiegend an Laubhölzern aus der Familie der Rosengewächse, besonders an Weißdorn (Crataegus monogyna), Schlehe (Prunus spinosa), oder an Birnbaum (Pyrws communis), Apfelbaum (Malus domestica), Eberesche (Sorbus aucuparia) und Zwetschge (Prunus domestica), gelegentlich auch an Faulbaum (Frangula alnus).

Lebensweise:
Die Flugzeit ist Mitte Mai bis Juli. Das Weibchen legt die leuchtend gelb gefärbten Eier in Gelegen von 60-120 Stück auf Blättern der Futterpflanze ab. Die Jungraupen verweben mehrere Blätter zu einem gemeinsamen Gespinst. Im ersten Jahr häuten sie sich zweimal und gehen dann gemeinsam in ihrem Blattnest in die Überwinterung. Bereits an den ersten warmen Vorfrühlingstagen kommen die Raupen immer wieder aus ihrem Schlupfwinkel hervor, um sich zu sonnen. Von Zeit zu Zeit nagen sie bereits an den noch nicht ausgetriebenen Knospen. Auch nach der Überwinterung bleiben sie zusammen und zerstreuen sich erst kurz vor der Verpuppung. Diese erfolgt meist an Zweigen der Futterpflanze. Die typische Gürtelpuppe ist leuchtend gelb mit einem kontrast reich abgesetzten Muster schwarzer Punkte.

Ähnliche Arten:
der Große Kohlweißling (Pieris brassicae), welcher etwas kleiner ist und nicht die scharzen Flügeladern wie der Baumweißling hat.
Gewisse Ähnlichkeit besteht auch mit dem Schwarzen Apollo (Parnassius mnemosyne), ihn unterscheidet man hauptsächlich durch die zwei schwarzen Flecken auf den Vorderflügeln.



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