Singschwan

Singschwan (Cygnus cygnus)

Gattung: Schwäne (Cygnus)
Familie: Enten (Anatidae)
Ordnung: Entenvögel (Anseriformes)

Autor: Sönke Morsch
Mail: smorsch at natur-lexikon.com

Website : www.fotonatur.de

Dokument: SM 00031

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Kennzeichen
Langhalsig. Altvögel reinweiß. Schnabel gelb mit schwarzem Keil.

Verbreitung und Bestand
Brutvogel Schwedens und anderer nordischer Länder. Seit den neunziger Jahren auch Brutvogel in Deutschland. In den letzten Jahrzehnten hat der Bestand erfreulich zugenommen, nachdem Mitte des vergangen Jahrhundert ein Tiefstand erreicht wurde.

Singschwan im schnee

Wanderungen
Zugvogel, der Mitte Oktober sein Brutgebiet verlässt. Winterquartier ist das Ostseegebiet. Aber auch große Seen im Binnenland werden aufgesucht.

Biotop
Große Seen aber auch kleine Tümpel bilden das Brutrevier. Auf dem Winterzug auch Salzwasserlagunen, Buchten und flache Küsten.

Singschwan Gruppe

Nahrung
Pflanzliche Nahrung der Gewässer, auch Gräser, Kräuter und Getreidekörner.
Sehr zum Ärger mancher Landwirte, auch in den letzten Jahren junger Raps.

Singschwan im Flug

Verhalten
Tag und Nachtaktiv. In den Winterquartieren vor allem Tagaktiv. Während der Brutzeit territorial. Sonst gesellig, wobei die einzelnen Familienverbände bis zum Frühjahr zusammen blieben. Auch die Singschwäne verteidigen ähnlich wie Höckerschwäne ihr Revier, dies aber im Gegensatz zum Höckerschwan mit geraden Hals und aufgestellten Flügel.

Fortpflanzung
Geschlechtsreif wohl nach vier bis fünf Jahren. Die Nester werden frei im Schilf oder auf kleinen Inseln angelegt. Das Gelege besteht aus 4-7 Eiern. Einen Jahresbrut. Die Jungen werden von beiden Elternteile geführt.

Alter
Ältester Ringfund acht Jahre.

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Singschwan

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