Grünling

Grünfink (Carduelis chloris)

Familie: Finken (Fringillidae)
Unterordnung: Singvögel (Passeres)
Ordnung: Sperlingsvoegel (Passeriformes)
Klasse: Vögel (Aves)

Autor: Sönke Morsch
Website : www.fotonatur.de

Dokument: SM 00003

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Kennzeichen
Etwa so groß wie der Haussperling, relativ großer Kopf mit kräftigem Schnabel. mäßiglanger, deutlich eingekerbter Schwanz. Im Flügel fallen leuchtend gelbe Handschwingen auf, die äußersten Steuerfedern sind gelb. Insgesamt dunkelgrünes Erscheinungsbild. Die Weibchen sind insgesamt matter und bräunlicher Gefärbt.

Grünfink

Verbreitung und Bestand

Fast in ganz Europa zu finden, Höhengrenze 1000.1500 Meter. Gehört zu den häufigsten Singvögeln der mitteleuropäischen Tieflande. Eingeführt in Australien, Neuseeland und Azoren. Zunahme in Mitteleuropa durch Einwanderungen in Siedlungen und Städten, aber auch durch Aufforstungen baumfreier Gebiete. Auch die Winterfütterung spielt einen Rolle. Die Reihe der milden Winter trägt wohl auch zu Vermehrung des Bestandes bei.

Biotop
Parkähnliche Landschaften, aufgelockerte Baumbestände und freie Flächen, z.B. Feldgehölze, Waldränder und lichte Mischwälder sowie Parkanlagen, Gärten und Alleen. Bis in die Großstädte hinein und hier schon Charaktervogel. Im Winter stark auf Futterstellen ausgerichtet.

Grünling

Nahrung
Zur Nahrungssuche halten sie sich oft am Boden auf. Aber auch in Zeigen niedriger Bäume und Sträucher. Sämereien, Früchte, Blütenknospen. Vorliebe für das Fleisch und die Samen der Hagebutte.

Um an die Samen von Gräsern und Kräutern zu kommen drücken oder knicken sie die Halme ein. Im Winter einer häufigsten Gäste an Futterstellen. Nestlingsnahrung überwiegend kleine Insekten. ( z. B. Blattläuse)

Verhalten
Tagaktiv. Gesellig. Außerhalb der Brutzeit Gemeinschaftsschlafplätze. Im Herbst und Winter in großen Schwärmen anzutreffen. Bei günstigen Nahrungsangebot artrein, sonst Vermischung mit anderen Finken und Ammern.

Fortpflanzung
Gechlechtsreife im ersten Jahr. Saisonehe. Besetzung der Brutplätze bei günstiger Witterung schon Ende Februar in der Regel Ende März. Nistplatzwahl gemeinsam. Brütet meist in Bäumen und Sträuchern, aber auch in Ranken- und Kletterpflanzen an Mauern.Bei Erstbruten häufig in Korniferen und Ziersträuchern. Gelege bestehen meist aus 4 -5 Eiern. Weißlich bis blauweiß mit spärlichen rostbraunen Flecken. 2 Jahresbruten anscheinend die Regel.

Alter
Ältester Ringfund 13 Jahre und 11 Jahre.

Allgemeines
An Futterplätzen vor allem im Winter gegen Artgenossen aber auch gegen Futterkonkurenten sehr streitsüchtig.

Synonyme
Grünling



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