Sternmagnolie

Sternmagnolie (Magnolia stellata)

Familie: Magnoliengewächse (Magnoliaceae)
Klasse: Zweikeimblättrige (Dicotyledoneae)
Unterabteilung: Bedecktsamer (Angiospermae)
Abteilung: Samenpflanzen (Spermatophyta)

Autor: Matthias Zimmermann
Mail: mail@natur-lexikon.com
Website: http://www.natur-lexikon.com

Dokument: MZ 00217

siehe auch : Gartenpflanzen

► mehr Pflanzen


Die Sternmagnolie ist ein auffälliger, langsam wachsender Zierstrauch unserer Gärten und Anlagen. Ursprünglich ist die Sternmagnolie in Asien (Japan) heimisch und in Europa nur als Zierpflanze verbreitet. Sie ist eines der beliebtesten Ziergehölze in Deutschland.

Die Sternmagnolien gehört zu den Magnoliengewächsen, welche zu den ältesten Blütenpflanzen überhaupt zählen und knapp 100 Arten umfassen. Magnolien gibt es bereits länger als 100 Millionen Jahre.

Blüte der Sternmagnolie

Sie benötigt frischen, feuchten, schwach sauren Boden mit ausreichend Nährstoffen. An sonnigen bis halbschattigen, geschützen Standorten kann sie idealerweise gepflanzt werden.

Sie erreicht eine Wuchshöhe von etwa 2 bis 3 Meter und entwickelt eine fast kugelartige Gestalt, sie damit gehört zu den eher kleineren Magnolienarten. Aufgrund ihres kleinen Wuchses ist sie daher auch für kleinste Gärten geeignet. Die Zweige sind stark buschig verästelt und wachsen sehr dicht. Die dunkelgrünen, etwa 10cm langen Blätter sind schmal-lanzettlich. Im Herbst verfärben sich die Blätter sehr dekorativ leuchtend gelb.

Ihre wunderschönen, matt weißen Sternblüten sind in den Monaten März bis Mai (noch vor dem Laubblattaustrieb) zu bewundern und angenehm duftend zu riechen.

An der konisch verlängerten Blütenachse stehen die Blütenblätter, Staubblätter und Fruchtblätter zu einer Art Zylinder. Die Frucht ist ebenfalls zylindrisch geformt.

Je schattiger und kühler ihr Standort ist, umso später und meist auch schwächer blühen die Sternmagnolien. Als Blickfang reicht es meist nur einzelne Pflanzen zu setzen. Die Blütenknospen sind frostempfindlich; daher sind alle Magnolienknospen zum Schutz vor Kälte stark pelzig behaart. Bei starken Spätfrösten sollte man evtl. die Pflanze abdecken. Sternmagnolien können bis zu 40 Jahre alt werden, dennoch beginnen sie bereits nach wenigen Jahren üppig zu blühen.

Blüten Sternmagnolie

Sternmagnolien bilden Flachwurzeln aus und können daher nicht aus der Tiefe Wasser durch ihre Wurzeln saugen. In heißen Sommern müssen sie daher ausreichend gewässert werden. Aufgrund der Flachwurzeln ist das spätere Umpflanzen problematisch.

Es handelt sich recht robuste Pflanzen, welche sich in passender Umgebung gut entwickeln. Ihre einzig empfindliche Stelle, ist der späte Frost im Frühjahr. Eine Düngung der Sternmagnolie sollte im Frühjahr erfolgen. Zur Bodenverbesserung kann Rindenmulch genutzt werden.

Die Vermehrung als Zierpflanze erfolgt durch Stecklinge. Die Pflanzung sollte im Frühjahr durchgeführt werden.

Die Sternmagnolie wird in vielen Zuchtsorten angeboten, welche sich u.a. durch die Art der Blüten und auch den Blühzeitpunkt unterscheiden. Sie braucht nicht (kann aber) beschnitten zu werden.

Eine auch sehr bekannte und beliebte Magnolienart in Deutschland, ist die Tulpenmagnolie.

Sternmagnolie Habitus



Alle gezeigten Texte und Bilder unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Eine Kopie oder Nutzung ausserhalb des Natur-lexikon.com ist nur nach ausdrücklicher Genehmigung des Autors / Fotografen gestattet. Eine Einbindung der Bilder in fremde Webseiten ist grundsätzlich nicht gestattet. Mit der Nutzung der Website Natur-Lexikon.com stimmen Sie der Nutzung von Cookies und der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google zu. Weitere Details entnehmen Sie den Informationen zum Datenschutz. Die gezeigten Inhalte dienen der Weiterbildung.

Sternmagnolie

Natur-Lexikon.com