Feuerkäfer

Rotköpfiger Feuerkäfer (Pyrochroa serraticornis)
syn. Ameisenblattkäfer

Stamm: Gliedertiere (Arthropoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Käfer (Coleoptera )
Familie: Feuerkäfer syn. Kardinäle (Pyrochroidae)

Autor: Matthias Zimmermann
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Dokument: MZ 00202

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Feuerkäfer kommen weltweit in über 140 Arten vor.

Sie sind alle durch einen flachen, breiten Körperbau gekennzeichnet. Die Körperfarbe ist ein intensives rot bis dunkelorange. Der Rotköpfiger Feuerkäfer kommt in ganz Mitteleuropa vor; mehr im höheren Lagen, als im Flachland. Insgesamt ist der aber selten zu finden.

Feuerkäfer sind an Laubwaldrändern mit z.T. altem Baumbestand bzw. an Holzbruch heimisch. Oft sieht man sie in der Nähe auf Blättern oder Borken gefällter Bäume.

Die Beine und Fühler des Feuerkäfers sind schwarz gefärbt. Sie sind recht schmal, dünn und lang gebaut. Die Flügeldecken sind leicht glänzend und ganz fein gerippt.

Die Fühler des Feuerkäfers sind 11-gliedrig. Der Körper erreicht eine Länge von 8 – 12 mm. Das Halsschild ist deutlich schmaler, als die breiten Flügeldecken. Es ist auch typisch leicht eingedrückt und zeigt eine Mittelfurche.

Die Larven des Feuerkäfers ins ebenfalls abgeplattet. Sie leben räuberisch unter der Rinde abgestorbener Bäume oder in Spalten von Bäumen und leben  von anderen Käferlarven z.B. den Borkenkäfern, Bockkäfer oder Prachtkäfer. Sie nutzen die Gänge fremder Insekten im Holz oder bohren eigene Gänge. Da sie u.a. die Bestände der Borkenkäfer dezimieren gelten die Feuerkäfer bzw. ihre Larven als sehr nützliche Insekten. Finden sie keine Larven fremder Käfer neigen sie auch zum Kannibalismus, Die Feuerkäfer als Vollinsekten ernähren sich von Nektar oder Blütenstaub. Die Käfer legen ihre Eier direkt im Holz ab. Die Verpuppung der Larven  erfolgt nach 2 – 3 Jahren.



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Rotköpfiger Feuerkäfer

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