Kugelprimel

Kugelprimel (Primula denticulata)

Unterabteilung: Bedecktsamer (Angiospermae)
Abteilung: Samenpflanzen (Spermatophyta)
Klasse: Zweikeimblättrige (Dicotyledones)
Familie: Primelgewächse (Primulaceae)

Autor: Matthias Zimmermann
Mail: mail@natur-lexikon.com
Website: http://www.natur-lexikon.com

Dokument: MZ 00165

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Die Kugelprimel ist wie die Frühlingsschlüsselblume ein Frühblüher. Sie wird bei uns häufig in Gärten und Parks angepflanzt. Heimisch ist die Kugelprimel im Gebiet zwischen China und dem Himalaja. Dort gehört sie zu den schönsten Frühblühern.

Sie benötigt sonnige bis halbschattige, nährstoffreiche, nicht zu trockene Böden. Als Zierpflanze wird die Kugelprimel bei uns in vielen Zuchtsorten gepflanzt. Die Bilder mit den weißen Blüten in diesem Beitrag zeigen die weiße Sorte alba.

Die Kugelprimel ist eine 20 – 50 cm hoch wachsende mehrjährige Staudenpflanze. Sie ist völlig winterhart und daher auch in Europa beliebt.

Die Blüten wachsen bei ihr zu einer kleinen Kugel zusammen. Sie sind meist hell-violett, bläulich oder rosa gefärbt. Einzelne Sorten besitzen auch weiße Blütenblätter. Die Blütenkugeln finden sich am Ende eine bis 20 cm langen Stängels.

Die Kugelprimel ist als Frühblüher ab März / April in voller Blüte zu bewundern. Die Blütezeit endet im Mai.

Die Blätter sind lanzettlich, gesägt und leicht runzelig. Sie bilden eine bodenständige Blattrosette und sich leicht behaart.

Sie vermehrt sich durch ihre Sprosse oder über die Samen. In Gärten lässt sie sich leicht teilen.

Die Kugelprimel enthält in allen Pflanzenteilen starke Kontaktallergene. Ausgelöst wird die Kontaktallergie durch den Inhaltstoff Primin. Es besitzt das höchste Allergiepotenial von allen pflanzlichen Chinonen. Primin findet sich in fast allen Primelgewächsen in unterschiedlichen Mengen.



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