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Körbchenspinne (Agalenatea redii)Stamm: Gliedertiere (Arthropoda) Autor: Matthias Zimmermann Dokument: MZ 00153 ► mehr Spinnen |
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Die Körbchenspinne ist der Kreuzspinne äußerlich ähnlich. Allerdings ist sie mit 5-7 mm Körperlänge etwas kleiner und sie ist deutlich intensiver behaart. Die Männchen der Körbchenspinne erreichen nur knapp 4 mm Körperlänge. Aufgrund der intensiven Behaarung ist die Körbchenspinne kaum zu verwechseln.
Der Hinterleib der Körbchenspinne wirkt leicht etwas dicklich. Die Körpergrundfarbe ist ein dunkler Braunton mit hellen Zeichnungselementen. Oft befindet sich auf dem Hinterleib ein dunkler Längsstreifen bzw. ein Lanzettmuster, welches allerdings auch völlig fehlen kann. Die dunklen Zeichnungselemente sind hell umrandet (s. Foto).
Die eher kurzen Beine sind hellbraun dunkelbraun geringelt.
In Mitteleuropa kommt die Körbchenspinne überall häufig vor. Nur in Gebirgslagen tritt sie nicht auf. Die Körbchenspinne besiedelt mit Vorliebe sonniges Ödland, Trockenwiesen, Waldlichtungen und Wegränder.

Ihre Netze baut sie in oder zwischen hohen, meist vorjährigen, abgestorbenen Stauden. Die Netze sind sehr schräg in 40 60 cm Höhe gespannt. In Netznähe baut die Körbchenspinne ähnlich wie die Eichblattradnetzspinne - einen kleinen nach oben offenen Gespinstkorb (Namensgebung der Spinne), in dem sie sich tagsüber aufhält. Bei sonnigem Wetter kann man die Spinne auch oft in der Narbe ihres Netzes beobachten. Das Gespinstkörbchen ist durch einem Signalfaden mit dem Fangnetz verbunden. Die Weibchen verbringen den ganzen Sommer an dem Netz.
Die Paarungszeit im späten Frühjahr verbringen Weibchen und Männchen oft gemeinsam in der Gespinsthöhle. Die Paarung findet wie meist bei Radnetzspinnen - auf einem Paarungsfaden des Männchens statt.
Körbchenspinnen sind ab dem Frühsommer bis zum Spätsommer hinein zu beobachten.

Foto: Jörg Kammel
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Körbchenspinne |
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