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Sektorspinne (Zygiella x-notata) Stamm: Gliedertiere (Arthropoda) Autor: Matthias Zimmermann Dokument: MZ 00136 Alle Fotos: Wolfgang Kairat ► mehr Spinnen |
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Die Sektorspinne ist eine bei uns heimische und weit verbreitete Radnetzspinne.
Sektorspinnen findet man in ganz Mitteleuropa, mit einer Bestandsabnahme in Richtung Osten.
Sie gehört zu den typischen „Hauspinnen“ und ist zumeist an den äußeren Hausmauren, Fensterahmen, Nischen, Gittern oder Winkel zu finden. Auch in Schuppen, alten Bäumen oder Holzstapeln ist die Sektorspinne anzutreffen. Ihre Netze spinnt sie in hellen Fensternischen oder Hausvorsprüngen etc.
Ihren Namen bekam die Sektorspinne, weil von ihr immer ein oberes, breites Segment im Radnetz beim Netzbau freigelassen wird. Von diesem leeren Sektorbereich läuft ein Signalfaden direkt zur Sektorspinne in ihrem Versteck. Ist der Winkel zwischen Netz und Signalfaden zu groß, baut die Sektorspinne ein vollständiges Netz. Auch die jungen Sektorspinnen bauen noch vollständige Netze. Ihre mittelgroßen Netze umfassen ca. 25 30 Speichen.

Männchen der Sektorspinne
Die Weibchen der Sektorspinnen besitzen eine Körperlänge von ca. 8-11 mm, die Männchen sind mit 5-8mm deutlich kleiner. Ihr Vorderkörper ist gelbbraun, mit einem schwarzen Längsband. Der Hinterleib ist oberseits grau-braun gefärbt. Die Blattzeichnung auf dem Hinterleib (Foto) glänzt silbrig.
Die dunkelbraunen Beine der Sektorspinne sind im Verhältnis zum Körper relativ lang und mit schwarzen Querstreifen gezeichnet. Sektorspinnen sind sanft behaart.
Tagsüber versteckt sich die Sektorspinne in einer Ritze o.ä. und wartet auf Bewegungen am Signalfaden. Spürt sie eine Beutebewegung am Faden, eilt sie herbei. Zunächst in die Mitte, um sich von dort zu orientieren, wo die Beute hängt. Nachdem die Beute überwältigt und eingesponnen wurde, wird sie in die Gespinsthöhle gebracht. Ganz im Gegensatz zu der Wespenspinne, wo öfter sogar mehrere Beuteopfer noch halblebend im Netz hängen und hilflos (wie in einer Warteschlange) mit ansehen müssen, wie ein anderes Beutetier ausgesogen wird.

Abends und nachts sitzt die Sektorspinne, wie die meisten Radnetzspinnen, in der Narbe ihres Netzes. In den Morgenstunden findet die Netzerneuerung statt.
Reife Exemplare sind vom Hochsommer bis in den Spätherbst zu entdecken. Männchen und Weibchen sind häufiger gemeinsam in einer Gespinsthöhle anzutreffen. Zur Paarung zupft das Männchen an einem Paarungsfaden, welcher am Netz des Weibchens befestigt wird. Die vom Weibchen abgelegten Eier überwintern im Kokon.
In den warmen Bereichen Südeuropa
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Sektorspinne |
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