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Garten-Kreuzspinne (Araneus diadematus)
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Der Hinterleib der Gartenkreuzspinne ist deutllich schlanker, als bei der Vierfleck-Kreuzspinne. An ihm finden sich auch die Spinnwarzen, aus denen die Spinnfäden abgegeben werden. Die kleinen Fangarme vor dem Kiefer sind hohl und können auch Gift in die Beute spritzen. Dies führt je nach Größe der Beute zu Lähmungen oder dem Tod der Beute. Als Beute kommen vor allem kleine Insekten wie Fliegen oder Heuschrecken in Frage. Für den Menschen ist der Biss nicht gefährlich. Bei den meisten Menschen dürfe nicht mal die Haut der Hand durchdrungen werden. Bei dünner Kinderhaut kann ein solcher Biss zwar etwas schmerzhaft sein, aber ohne jede Gefahr. Nach der Lähmung der Beute sprizt die Spinne Säfte zur Verdauung in das Opfer, so dass sich die essbaren Bestandteile innerhalb der Chitinschicht auflösen und saugt diese bald daraufhin aus.
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Die Gartenkreuzspinne kommt sehr häufig vor. Man findet sie vor allem an halbschattigen Plätzen z.B. an Waldrändern, hoch bewachsenen Wiesen oder Gärten. Sie ist in ganz Mitteleuropa verbreitet.
Typischerweise findet man die Gartenkreuzspinne meist in der Mitte ihres Netzes sitzen, welches sie nur sehr selten verlässt. Nur selten sieht man die Kreuzspinne versteckt am Rand des Netzes sitzen. Auch durch Störungen lässt sie sich kaum vetreiben. Bedroht wird die Gartenkreuzspinne vor allem durch Vögel. Sie selber jagt mit Hilfe ihres kreisrunden Radnetzes.
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| Männchen der Kreuzspinne | |||
Die Netze der Gartenkreuzspinne können sehr groß (bis zu 50 cm) sein und sind eng geflochten. Wie viele Radnetzspinnen hält auch die Gartenkreuzspinne ihr Netz stets in Ordnung, um es nicht durch im Netz hängende Beute leicht erkennbar zu machen. Auffällig ist die Fähigkeit Fäden verschiedener Art herzustellen. Einerseits klebrige Fäden für die Fangnetze, anderseits sehr feste Fäden zur Befestigung der Netze. Aber auch sehr feine Fäden zum Bau der Eikokons können von den Spinndrüsen am Hinterleib produziert werden.
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Wie bei allen Spinnen der Gattung Araneus überwintern auch bei der Gartenkreuzspinne die Eier im Kokon. Die Jungspinnen schlüpfen zwischen April und Mai des Folgejahres. In diesem ersten Sommer bilden sie eine Zwischengeneration, die überwintert und erst im darauffolgenden Sommer ausreift. Da die Spinnen wechselwarme Tiere sind, suchen sie für die Überwinterung einen geschützten Platz, zumeist in Pflanzenresten oder Bodenspalten. Im August beginnt dann die Paarung mit den reifen Weibchens, welche für die Männchen oft lebensgefährlich ist. Sie werden dabei häufig von dem Weibchen gefressen. Die Männchen spinnen dabei an das Netz des Weibchens einen Bewerbungsfaden und zupfen daran.
Da Spinnen auf Erschütterungen sehr empfindlich reagieren, erkennt das Weibchen das Männchen an dem Zupfen. Dabei bedienen sich die Spinnen sogenannter "Hörhaare" an den Beinen. Ist das Weibchen paarungswillig, verlässt es die Netzmitte und begibt sich zu dem Bewerbungsfaden. Die Paarung dauert nur wenige Sekunden und wird meist mehrfach wiederholt. In gelben Kokons aus Fadenwolle legt das Weibchen im Herbst dann die Eier ab. Meist stirbt sie über dem letzten Kokon.
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Kreuzspinne |
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