Große Pechlibelle

Große Pechlibelle (Ischnura elegans)

Stamm: Gliedertiere (Arthropoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Libellen (Odonata)
Unterordnung: Kleinlibellen (Zygoptera)
Familie: Schlanklibellen (Coenagrionidae)

Autor: Matthias Zimmermann
Mail: mail@natur-lexikon.com
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Dokument: MZ 00003

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Die große Pechlibelle ist eine noch häufig anzutreffende Kleinlibelle. Man findet sie häufig an kleinen Gewässern oder langsam fließenden Bächen. Die große Pechlibelle ist in ganz Europa verbreitet und nicht gefährdet. Ihre Flugzeit liegt zwischen Mai und September, wobei ich im September kaum noch Exemplare gesehen habe. Insbesondere in Juni und Juli sieht man sie sehr häufig.

Ihre Flügelspannweite liegt bei ca. 3 - 4 cm.

Eine Verwechselung mit der kleinen Pechlibelle kann anhand der Zeichnung des Hinterleibes vermieden werden. Bei der großen Pechlibelle ist nur das achte Segment blau gefärbt (Schlusslicht) (das siebte und neunte Segment nur von unten und nicht vollständig). Bei der kleinen Pechlibelle ist nur das neunte Segment blau gefärbt.

Das Männchen ist immer am blauen Thorax und dem blauen achten Segment zu erkennen. Die Weibchen treten in verschiedenen "Farbtönen" auf und verändern ihre Farbe im Laufe der Zeit. Wobei die Oberseite des Hinterleibes immer schwarz eingefärbt ist. Der Hinterleib zeigt eine schöne Taille, wie bei vielen Kleinlibellen.

Nach der Paarung legt das Weibchen der Großen Pechlibelle ihre Eier zumeist allein, ohne Hilfe des Männchens ab. Hierzu werden an der Wasseroberfläche oder knapp darunter die Pflanzen "angestochen". Pro Jahr können sich so bis zu 3 Generationen entwicklen.

Die Pechlibelle lebt - wie alle Libellen - räuberisch und ernährt sich vor allem von kleinen Insekten.



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