Trichternetzspinne

Trichternetzspinne (Coelotes terrestris)

Stamm: Gliedertiere (Arthropoda)
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Familie: Trichternetzspinnen (Agelenidae)

Autor: Marko König
Mail: markokoenig@yahoo.de
Website: http://www.koenig-naturfotografie.com

Dokument: MAK 00009

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Man findet die Netze dieser recht häufigen Trichternetzspinnenart oft im Wald zwischen Moospolstern,
am Boden zwischen Steinen oder unter gelöster Baumrinde abgestorbener Bäume.
Sie sind typisch und namensgebend für diese Familie trichterförmig aufgespannt.

Trichternetzspinne mit Jungtieren
Trichternetzspinne mit Jungspinnen

Die Spinne selbst bekommt man meist gar nicht zu Gesicht, da sie sich tagsüber
versteckt in der ins Verborgene führenden Gespinströhre aufhält.
Erst in der Dunkelheit kommt sie an die Röhrenmündung gekrabbelt und lauert auf Beute.
Diese kündigt sich, wenn sie in dem weit nach außen führenden Gespinst hängen
bleibt über Vibrationen an, die die Netzspinnen mittels ihrer Sinneshaare wahrnehmen.

Blitzschnell eilt die Spinne dann herbei und injiziert ihr lähmendes Gift aus den Drüsen
am hinteren Ende der Giftklauen. Die Beute wird dann entweder mit in die Röhre
gezogen oder an Ort und Stelle außerhalb des Körpers mittels eines Sekrets
vorverdaut und der Nahrungsbrei mit Hilfe des Saugmagens aufgeschlürft.

Bei den Spinnenweibchen kann man eine regelrechte Brutfürsorge beobachten.
Die Jungen halten sich nach dem Schlüpfen mit in der Gespinströhre auf
und werden von dem Weibchen mit eingespeichelter Nahrung gefüttert.
Später überlässt es ihnen dann Teile der Nahrung.



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Trichternetzspinne

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