Fasan

Fasan (Phasianus Colchicus)

Familie: Hühner (Phasianidae)
Ordnung:
Hühnervögel (Galliformes)
Klasse: Vögel (Aves)

Autor:Hans-Wilhelm Grömping
Mail:hwgroemping@naturschule.com
Website: http://www.naturschule.com

Dokument: HWG 00015

Tier des Monats Oktober 2005 in der Naturschule

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Fasanen sind in Mitteleuropa eigentlich keine heimischen Vögel. Sie stammen aus Asien und wurden schon vor vielen Jahrhunderten als Jagdwild ausgesetzt. Auch heute noch werden die meisten Fasanen künstlich erbrütet und dann für die Jagd freigelassen.

Fasan im Gras

Fasanen fühlen sich dort wohl, wo Felder und Feldgehölze sich mit kleinen Wäldern abwechseln und wo noch ein wenig Wasser in der Nähe ist. Gegen Winterkälte sind Fasanen sehr empfindlich. In Gegenden mit viel Schnee und Frost können sie deshalb kaum überleben.

Zwei Fasane

In schneearmen, wintermilden Gegenden wie zum Beispiel dem Münsterland dagegen halten sich die bunten Vögel in der freien Natur auch ohne ein Dazutun des Menschen.

Fasan Küken

Um ihre Küken aufziehen zu können, benötigen Fasanen viele verschiedene Insektenarten als Futter. Diese finden sie vor allem an Feldrändern, an denen noch Gras und Kräuter wachsen dürfen. Spritzen Landwirte Gift, vernichten sie nicht nur die Insekten, sondern auch die jungen Fasanen, denn diese brauchen unbedingt tierisches Eiweiß, um wachsen und gedeihen zu können.

Fasan sucht

Männliche Fasanen sind sehr farbenfroh und werden etwa 85 cm lang. Da die in Europa angesiedelten Fasanen meist ein Gemisch aus den verschiedensten Rassen sind, gibt es viele Abweichungen in Aussehen und Farbe. So gibt es Jagdfasanen mit weißem Halsring und Vögel, die keinen Halsring haben. Fasanenweibchen werden etwa 60 cm lang, sind ziemlich einfarbig braun und nicht ganz so langschwänzig wie die Männchen. Die flüggen Jungvögel haben einen kurzen, schmalen, rötlichen Schwanz und können mit Rebhühnern verwechselt werden. Fasanen fliegen mit lärmenden Flügelschlägen auf.

Fasan brütet



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Fasan

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