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Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica)
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Es gibt zwei sehr ähnliche Schnepfenarten an unseren Küsten: Die Uferschnepfe und die Pfuhlschnepfe. Die Pfuhlschnepfe nimmt im hohen Norden den Platz der Uferschnepfe ein. Zwischen beiden Arten liegt der Nadelwaldgürtel, in dem keine von beiden Schnepfenarten vorkommt. Pfuhlschnepfen brüten in sumpfigen Wiesen und weitläufigen Mooren; sie sind in ihrem Brutgebiet recht selten, bewohnen aber ein weites Verbreitungsgebiet: Sie kommen von Eurasien bis nach Alaska vor.

Schätzungsweise 300.000 Pfuhlschnepfen ziehen auf dem Herbstzug über Westeuropa hinweg. Die ersten Wanderer erscheinen im August an den Küsten und suchen bei Ebbe dort ihre Nahrung.

Einige wenige Pfuhlschnepfen überwintern an der Nordseeküste, wie dieser Vogel auf der Insel Ameland. Die meisten Pfuhlschnepfen ziehen aber weiter bis nach Westafrika.

Die Uferschnepfe dagegen brütet in Mitteleuropa; am häufigsten ist sie in den Niederlanden, wo weit mehr als die Hälfte des Weltbestandes vorkommt. Uferschnepfen ziehen schon im späten Sommer nach Afrika, um dort zu überwintern.

Von Nahem erkennt man die Pfuhlschnepfe an dem leicht aufwärts gebogenen Schnabel. Fliegt sie fort, fällt der eng schwarz-weiß gebänderte Schwanz auf. Die Uferschnepfe dagegen hat einen weißen Schwanz mit breiter schwarzer Endbinde.

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Pfuhlschnepfe |
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