Weißes Waldvögelein (Cephalanthera damasonium (Mill.) Druce)Familie: Orchideengewächse (Orchidaceae) Autor: Dr. Horst Kretzschmar Dokument: HKO 00003 ► mehr Orchideen |
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Beschreibung:
Aus einem tief unterirdisch wachsenden Rhizom treiben im Frühjahr häufig mehrere Triebe, die bis in den Blütenstand hinein beblättert sind, die obersten kleiner als Hochblätter ausgebildet, in deren Achseln die weißen bis rahmgelben Blüten stehen, die sich meist nur wenig öffnen. Die Lippe ist nach vorn intensiv gelb, trägt zusätzlich einige gelbe Längsschwielen.
Einzelblüte, die sich in Sonne relativ weit geöffnet hat.
Verbreitung:
Häufige Art der Kalkbuchenwälder, wo sie an lichteren Stellen häufig vorkommt. Die Verbreitungskarte weist aus, daß sie hier praktisch alle Gebiete besiedelt, die den entsprechenden Untergrund bieten. Besonders in relativen Jungbeständen gibt es manchmal Massenvorkommen.
Gefährdung:
Eine besondere Gefährdung besteht sicher nicht, da entsprechende Biotope zahlreich vorhanden sind. Entsprechend ist auch in der Verbreitungskarte kein Rückgang erkenntlich.
Biotop im Nordhessen
Bemerkungen:
Vermutlich durch eine starke Bindung an Bodenpilze ist es dieser Art möglich, auch als chlorotisches, blattgrünfreies Exemplar zu existieren, so daß man solche Pflanzen relativ häufig finden kann.
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Weißes Waldvögelein |
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