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Grüne Nieswurz, Bärenwurz (Helleborus viridis) Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) Autor: Gabriele Jesdinsky Dokument: GJ 00023 ► mehr Pflanzen |
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Blütezeit, Wuchsform, Lebensform
März - April
Breite/Höhe: ca. 0,3 m
Staude (mehrjährig)
Besonderheiten
Fließender Übergang der Laubblätter über Hochblätter in die Blütenblätter:
Bei den Blütenblättern handelt es sich eigentlich um die Kelchblätter.
Dies ist der Grund dafür, dass sie nicht abgeworfen werden und die Blüten lange haltbar sind.
Die Kronblätter sind zu tütenförmigen Nektarblättern umgebildet.

Identifizierungskennzeichen
1. Anemonenähnliche grüne Blüten im Frühling, halbhängend
2. Blütenstängel oft verzweigt mit einem geteilten Hochblatt an der Verzweigung
(<-> H. niger: Blüten meist einzeln am aufrechten Stiel, 1-3 ungeteilte schuppenförmige kleine Hochblätter)
3. Grundständige Blätter am ganzen Rand scharf gesägt
(<-> H. dumetorum: fein gesägt; außerdem länglichere Kelchblätter, die sich höchstens an den Rändern decken)
Weitere Merkmale, Sonstiges
Meist zwei grundständige Blätter, die nicht überwintern (<->H. niger)
2-5 vielsamige Balgfrüchte

Verwendung
Zierpflanze mit außergewöhnlicher Blütenfarbe für kalkhaltigen, halbschattigen Gehölzrand in naturnahen Gärten.
Wegen der sehr starken Giftigkeit wird sie heute kaum noch als Heilpflanze genutzt; früher für Niespulver (->Name), zum Abführen, Herzanregung, Entwurmung; wirksame Inhaltsstoffe aus dem getrockneten Wurzelstock (->Name).
Natürliche Verbreitungsgebiete
Nährstoffreiche, kalkhaltige Böden im Halbschatten;
Gebüsche, Bergwaldränder;
selten; geschützte Art
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Grüne Nieswurz |
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