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Weiße Seerose (Nymphaea alba)
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Blütezeit, Wuchsform, Lebensform
Mai - September, Breite/Tiefe: 1,5/0,5-2,5 m, Staude (mehrjährig)
Besonderheit
Fließender Übergang der Staubblätter in die Blütenblätter durch Zwischenformen

Identifizierungskennzeichen
1. Blüten
weiß, bis ca. >15 cm, größte der heimischen Flora;
weit geöffnet, Narben gelb, Narbenscheibe flach
(<->Nymphaea candida, nur halb geöffnet, Narben rot, Narbenscheibe konkav),
Blütenbasis abgerundet
(<->Nymphaea tetragona, 4kantig, Nymphaea candida +- 4kantig)
Kronblätter mindestens gleichlang wie Kelchblätter
(<->Nymphaea candida, Kronblätter kürzer)
Kelchblätter fallen bald nach dem Aufblühen ab
(<->Nymphaea tetragona, bis Fruchtreife vorhanden)
Filamente der innersten Staubblätter max. so breit wie Staubbeutel
(<-> Nymphaea candida, breiter)


Weitere Kennzeichen
Blüten
4 Kelchblätter, außen grün;
Kronblätter fleischig;
viele Staubblätter;
Narbe mit 11-22 Narbenstrahlen, kugeliger, falscher Fruchtknoten (viele freie Fruchtblätter, die von Blütenachsengewebe umwuchert werden);
Bestäubung durch Fliegen, Käfer oder Selbstbestäubung;
Blüten schließen sich ab Nachmittag.
Blätter
Spaltöffnungen auf Blattoberseite, wasserabweisende Wachsschicht;
Aërenchym in Blattstielen für Schwimmfähigkeit und Sauerstoffleitung zum rhizomähnlichen Wurzelstock.

Wurzeln
enthalten Gerbstoffe, früher Nutzung zum Gerben, rhizomähnlich, bis armdick
Früchte
schwammige, eiförmige Kapsel, ca. 5 cm, die unter Wasser reift;
Samen schwimmfähig durch Luftsack.
Sonstiges
Schwach giftig durch Alkaloide
Natürliche Verbreitungsgebiete
Stehende, höchstens langsam fließende Gewässer mit schlammigem Grund.
Selten, dann aber in größeren Beständen; geschützte Art.
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Weiße Seerose |
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