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Küchenschellen, Kuhschellen
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Blütezeit, Wuchsform, Lebensform
März - April, Breite/Höhe: 20 cm, Staude (mehrjährig)
Identifizierungskennzeichen
1. Blüten ausgebreitet geöffnet
2. Grundblätter fein gefiedert

Unterschiede ähnlicher Arten
1. Pulsatilla patens: Blüten glockenförmig, nickend, Grundblätter handförmig 3spaltig mit 2-3fach geteilten Fiedern
2. Pulsatilla pratensis: Blühbeginn später, April, Blüten glockenförmig, nickend
Weitere Merkmale, Sonstiges
Blüten, ca. 5 cm oder etwas größer, Blütenhülle nicht in Kelch und Krone differenziert, sondern gleichartig, Perigon, Tepalen; Bestäubung durch Bienen und Hummeln; Griffel bilden lange seidige Haare aus, Flugvorrichtung; einsamige Nussfrüchte, in dichtem Kopf, Verbreitung durch Wind, Haarflieger;
Blätter, erscheinen nach der Blüte, anfangs stark behaart, später kaum noch. Wurzeln, tief, pfahlartig

Verwendung
Alte Heilpflanze, heute überwiegend auf Homöopathie beschränkt, getrocknete Sprossteile, schmerzstillend, krampflösend, schweiß-, hartreibend, stimmungsaufhellend.
Giftpflanze, alle Teile, Protoanemonin, auch äußerlich, Hautreizungen, wird bei Trocknung unwirksamer, Übergang in Anemonin und anschl. in ungiftige Anemoninsäure
Wildblumengärten, Steingartenbereich in voller Sonne

natürliche Verbreitungsgebiete
Steppenheideflora; Kalkmagerwiesen, trockene lichte, Kiefernwälder; West- und Mitteleuropa; selten, geschützte Art; sehr häufig in Gärten angepflanzt, Steingärten.

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Küchenschelle |
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