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Duftveilchen - Märzveilchen (Viola odorata )
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Identifizierungskennzeichen
Blüten: duftend, meist dunkelviolett, selten rosa oder weiß, ab II-IV, Narbe hakenförmig, Kelchblätter stumpf, Stängel gleichmäßig leicht behaart, mit 2 schuppenförmigen Vorblättern (=Blattorgane unterhalb der Blüte).
Blätter: Nebenblätter (=seitliche Auswüchse des Blattgrundes) eiförmig, zugespitzt, meist ganzrandig oder kurzgefranst. Alle Blätter grundständig, rundlich nierenförmig bis herzförmig spitz, fein behaart, unterseits oft glänzend.
Spross: oberirdische, wurzelnde Ausläufer.
Unterschiede: Viola alba, meist reinweiße Blüten, keine Ausläufer, Viola hirta, hellviolette Blüten, keine Ausläufer, geruchlos. Arten hybridisieren leicht.
Standort / Verbreitung
Hecken, lichte Wälder; verbreitet;
ursprünglich wohl nur in S-und W-Europa, häufig in Gärten angepflanzt und weiträumig verwildert.

Wert für Tiere
Durch sehr frühe Blüte wertvolle erste Nahrungsquelle für Insekten.
Verwendung
Alte Arzneipflanze, Atemwege, Blüten, Blätter, Wurzel; Parfümherstellung; durch besondere Anspruchslosigkeit und schnelle Ausbreitung durch Ausläufer und reichliche Selbstaussaat besonders geeignet für Wildblumengärten im halbschattigen Bereich am Gehölzrand.

Botanik
Blüten: Samen entwickeln sich meist erst aus geschlossen bleibenden (=kleistogamen) Blüten im Sommer durch Selbstbestäubung; meist mit nährstoffreichem Anhängsel (=Elaiosom) zur Ameisenverbreitung (Myrmekochorie).
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Duftveilchen |
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