Märzenbecher

Märzenbecher, Frühlingsknotenblume (Leucojum vernum)

Familie: Narzissen-Gewächse syn Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Ordnung:
Lilienartige (Liliales)
Klasse: Einkeimblättrige (Monocotyledoneae)
Unterabteilung: Bedecktsamer (Angiospermae)
Abteilung: Samenpflanzen (Spermatophyta)

Autor: Gabriele Jesdinsky
Dokument: GJ 00004

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Giftpflanzen
Gartenpflanzen


Identifizierungskennzeichen

Weiße Blüten im Spätwinter und Vorfrühling, II-III,
klein, etwa 15 cm hoch und breit,
Unterschied zu Schneeglöckchen (Galanthus): Blütenblätter gleichlang mit gelbgrünem Fleck vor der Spitze (statt innere kürzer), Unterschied zu Sommerknotenblume (Leucojum aestivum): Blühbeginn II (statt IV), 1, selten 2 Blüten pro Blütenstand (statt 3-7)

Standort / Verbreitung

Auf ausreichend feuchten, nährstoffreichen Böden im Halbschatten,
Laubmischwälder, Gebüsche, Wiesen, Ufer,
Mittel- und Südeuropa, zerstreut, stellenweise häufig; gefährdete, geschützte Art.

Wert für Tiere

Durch sehr frühe Blüte wertvolle erste Nahrungsquelle für Insekten.

Verwendung

Giftpflanze, vorfrühlingsblühende Wildblume für Gehölzrand in naturnahen Gärten.

Botanik

Keulenförmiger Griffel,
knotenartiger unterständiger Fruchtknoten (->"Knotenblumen")
Phänologie, Vorfrühlingsanzeiger im nördlichen Alpenvorland.



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