Rotschuppiger Raukopf

Rotschuppiger Raukopf (Cortinarius bolaris)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Blätterpilze (Agaricales)
Familie: Schleierlingsartige (Cortinariaceae)
Gattung: Haarschleierlingsartige (Cortinarius)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00206
giftig

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Kurzbeschreibung:
blassgelber oder blassockerlicher, mit vielen kleinen rötlichen Schuppen besetzter, mittelgroßer Blätterpilz vor allem des Laubwaldes mit +/- roströtlichen Lamellen

Rotschuppiger Raukopf 01

Hut:
bis ca. 7 cm breit; jung gewölbt, dann flacher ausgebreitet; häufig verbogen; Oberfläche trocken, nicht glänzend, auf blassgelblichem oder –ockrigem Grund recht dicht mit kleinen karmin- oder zinnoberrötlichen Flöckchen besetzt, die zum Scheitel hin meist deutlich dichter werden, Hutrand +/- deutlich länger eingerollt

Rotschuppiger Raukopf 02

Lamellen:
jung blass ockerfarben, dann zunehmend zimtbräunlich bis rostbraun, breit angewachsen, nicht eng stehend, untermischt

Rotschuppiger Raukopf 03

Stiel:
bis ca. 6 cm lang, 1 cm dick; oft verbogen; unter dem Hut blass gelblich, dann wie der Hut gefärbt, relativ dicht unter dem Hut mit +/- deutlich auspeprägten roströtlichen Schleierresten

Rotschuppiger Raukopf 04

Fleisch:
im Stiel blass rotbräunlich, im Hut weiß, Geruch und Geschmack unauffällig

Sporenstaub:
blassbraun bis zimtbräunlich

Rotschuppiger Raukopf 05

Wert:
giftig! Über seine Giftigkeit gibt es kaum Informationen.

Vorkommen:
Juli bis Oktober vor allem im Laubwald unter Rotbuchen, Eiche, Birke u. a., im Flachland häufig und weit verbreitet

Rotschuppiger Raukopf 06

Interessantes:
Unter den Haarschleierlingen gibt es einige schwer bis tödlich giftige. Nur wer diese Pilze absolut sicher bestimmen kann sollte sie sammeln, alle anderen sollten das Risiko sich zu vergiften auf keinen Fall eingehen!



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