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Riesen-Becherling (Peziza varia)
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Kurzbeschreibung:
in der Form sehr variabler, auffallend groß werdender, blassgelb-blass orangefarbener, dünnfleischiger, wachsartiger Becherling an stark verrottetem Laubholz
Fruchtkörper:
bis ca. 12 cm breit; kurz gestielt; blassbräunlich bis blassockergelblich; Innen-und Außenseite ähnlich gefärbt, Außenseite auch etwas heller, kleiig/schuppig; Innenseite glatt, wachsartig, +/- gefaltet, anfangs halbkugelig, dann zunehmend schüssel- und schließlich umgeschlagen schalenförmig; Rand oft gezackt/gezähnelt

Stiel:
bis ca. 6 mm stark; weißlich, grubig oder gefurcht
Fleisch:
dünn, wachsartig-durchscheinend, +/- brüchig; Geruch angenehm pilzartig
Sporenstaub:
weißlich

Wert:
nicht essbar; wie eigentlich alle Becherlinge für den Verzehr eher bedeutunglos und nicht empfehlenswert.
Bei Michael/Hennig/Kreisel: Handbuch für Pilzfreunde Bd. II, VEB Gustav Fischer Verlag Jena 1986 (ähnliche Ausgaben erschienen auch in der damaligen BRD) wird dieser Pilz als essbar bewertet.
Vorkommen:
fast ganzjährig, besonders von April/Mai bis Spätherbst an altem und morschem Laubholz, auch auf vergrabenem Holz dann scheinbar auf dem Waldboden wachsend; einzeln, aber auch in Trupps von bis zu mehreren zig Fruchtkörpern, weit verbreitet und häufig.

Interessantes:
Den Sporenausstoß bei diesem und ähnlichen Becherlingen kann man gut beobachten, indem man in den Fruchtkörper bläst. Die dann oft nach 1 2 sek. aufsteigende Sporenwolke ist besonders im Gegenlicht bei dunklem Hintergrund gut zu sehen.

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Riesen-Becherling |
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