Grauer Feuerschwamm

Grauer Feuerschwamm (Phellinus igniarius)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Nichtblätterpilze (Aphyllophorales)
Familie:
Borstenscheibenartige (Hymenochaetaceae)
Gattung: Feuerschwämme (Phellinus)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00186
ungenießbar

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Kurzbeschreibung:
aus der Rinde vor allem von Weiden, Pappeln und Apfelbäumen wachsender, knollen- bis hufförmiger, grau-schwärzlicher, holzig-harter, mehrjähriger Porling mit wulstig-dicker, +/- rostbrauner Randzone

Grauer Feuerschwamm 01

Fruchtkörper:
25 – 30 cm breit, bis 10 cm dick und bis 20 cm vom Holz abstehend; jung knollig, +/- rostgelb, zimtbraun; dann blasser, grauer; älter scheiben-, polster- oder hufförmig; Oberseite zunehmend von dunkelgrau-schwärzlicher, kahler, matter, rissiger, ungleichmäßig konzentrisch furchig-gezonter Kruste bedeckt; uneben – höckrig; sehr fest am Holz angewachsen; Substanz hart, holzig, zäh, zimt- bis rotbraun

Grauer Feuerschwamm 02

Röhren:
dunkelrot- bist rostbraun, häufig etwas schief; hart mehrere mm lang, +/- deutlich geschichtet (nur im Schnitt oder an einer Bruchstelle zu erkennen)

Grauer Feuerschwamm 03

Poren:
rundlich, klein, bis 6/mm; grau-bräunlich

Sporenstaub:
weiß

Wert:
ungenießbar

Grauer Feuerschwamm 04

Vorkommen:
ganzjährig über mehrer Jahre an verschiedenen lebenden Laubbäumen, besonders an Weide, Pappel, Apfel, Erle, Rotbuche u. a., in Auen- und Moorwäldern, im Uferbereich; Weit verbreitet und häufig

Grauer Feuerschwamm 05

Interessantes:
Der Pilz erzeugt Weißfäule.

Grauer Feuerschwamm 06



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