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Schneeweißer Ellerling (Camarophyllus niveus)
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Kurzbeschreibung:
truppweise stehender kleiner bis mittelgroßer, creme-weißlicher Blätterpilze des Herbstes auf Wiesen, Magerrasen vorwiegend auf Kalkböden.
Hut:
bis ca. 5 cm breit; jung gewölbt, dann zunehmend flacher, häufig eingesenkt oder/und mit flachem Buckel in der Mitte; bei Feuchtigkeit blass ockerlich oder wässrig weiß, Rand wässrig durchscheinend gerieft, anfangs eingerollt, dann hochgebogen; trocken schneeweiß oder seidenmatt;

Blätter:
breit; cremeweiß, wässrig gelblich oder wässrig weiß; am Stiel herab laufend, entfernt stehend, am Grund queraderig verbunden, vom Hutrand ausgehend mit kürzeren Blättern untermischt; Schneiden scharf und glatt
Stiel:
bis ca. 5 cm lang, bis 5 mm dick; weißlich, zylindrisch, mitunter zur Basis hin verjüngt und zart bräunlich verfärbt; Längsfaserig gestreift; anfangs voll, dann ausgestopft bis hohl;

Fleisch:
wässrig, weißlich, leicht zäh, Geschmack mild, Geruch geruchlos, im Alter auch schwach süßlich
Sporenpulver:
weiß
Wert:
essbar

Vorkommen:
Herbst (September bis November/Dezember) auf Wiesen, Weiden, Triften, grasigen Waldwegen besonders auf Kalkböden; oft in großen Trupps, verbreitet in ganz Europa
Verwechslungsmöglichkeit:
Sehr ähnlich ist der Juchten-Ellerling, der zur gleichen Zeit an ähnlchen Stellen wächst, jedoch durch den Geruch nach Juchtenleder erkennbar ist. Der Juchten-Ellerling ist nicht empfehlenswert.
Wichtiger, weil gefährlicher sind Verwechslungen mit giftigen weißen Trichterlingen, die ebenfalls zur gleichen Zeit an gleichen Stellen wachsen können.

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Schneeweißer Ellerling |
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