Mäuseschwanz-Rübling

Mäuseschwanz-Rübling (Baeospora myosura; Baeospora myosorus)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Blätterpilze (Agaricales)
Familie: Ritterlingsartige (Tricholomataceae)
Gattung: Baeosporus

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00174
ungenießbar

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Kurzbeschreibung:
Kleiner, dünnstieliger, ockerbräunlicher Blätterpilz ausschließlich auf Kiefern- oder Fichtenzapfen des (Spät-)Herbstes.

Mäuseschwanz-Rübling 01

Hut:
bis ca. 2 cm; dünnfleischig; anfangs halbkugelig, dann zunehmend flacher; Oberfläche trocken matt, ockerbräunlich, zum Rand hin heller; feucht fleischfarben; Hutrand ungerieft, glatt und scharf.

Mäuseschwanz-Rübling 02

Lamellen:
Am Stiel frei, sehr gedrängt stehend; weißlich; schmal

Stiel:
ca. 4 cm lang; bis 2 mm dick; zuerst Voll, später hohl; hellbräunlich, fleischfarben, im unteren Teil +/- bräunlich, alt auch rotbräunlich; zartflockig bereift; zäh;  mit borstigen Myzelsträngen im Zapfen wurzelnd.

Mäuseschwanz-Rübling 03

Fleisch:
dünn; weißlich oder hellbeige; Geruch und Geschmack mild; unauffällig

Sporenpulver:
weiß

Mäuseschwanz-Rübling 04

Wert:
wegen seiner geringen Größe und Ergiebigkeit für den Verzehr unbedeutend, evtl. auch ungenießbar

Mäuseschwanz-Rübling 05

Vorkommen:
September bis November einzeln oder in kleineren Trupps an auf oder im Boden liegenden Kiefern- und Fichtenzapfen, nicht sehr häufig

Mäuseschwanz-Rübling 06

Verwechslungsmöglichkeit:
Recht ähnlich sind der Bittere und auch der Milde Kiefernzapfen-Nagelschwamm sowie der essbare Fichtenzapfenrübling.



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