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Fransiger Wulstling (Amanita strobiliformis)
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Kurzbeschreibung:
recht großer, kräftiger, weißlich-grauer Blätterpilz mit zahlreichen Hautfetzen auf dem Hut, oft fransig behangenem Hutrand und im Boden eingesenkter Knolle

Hut:
bis ca. 25 cm breit; weißlich, grau-weiß, evtl. auch mit gelblichem Schimmer; glänzend; anfangs kugelig, dann gewölbt und zunehmend ausgebreitet und flach; jung oft mit deutlichen Hüllresten flockig oder mit +/- deutlich spitz und kantigen, weißlichen bis schmutzig-gräulichen Warzen besetzt, die bei älteren Fruchtkörpern durch Regen auch verschwunden sein können; zum Rand werden die Hüllreste flockiger; Hutrand oft fransig mit den Resten der die Lamellen bedeckenden Haut (am Stiel als Manschette) behangen

Lamellen:
weißlich bis cremefarben, eng stehend; bauchig; am Stiel frei
Stiel:
bis ca. 20 cm lang und 4 cm dick; nach oben verjüngt, zur Basis hin knollig-rübenartig verdickt und im Boden eingesenkt; weißlich, durch Hüllreste oft flockig-mehlig; fest, voll; Manschette dick, weiß, vergänglich, weich, herab hängend

Fleisch:
weißlich, weich und zart, schnell vergänglich; Geruch jung angenehm, älter unangenehm, Geschmack jung mild

Sporenstaub:
weißlich

Wert:
gilt roh als giftig, auch ansonsten giftverdächtig, darum: NICHT ESSEN!!
Vorkommen:
Juni September vorwiegend in Laubwäldern, Parkanlagen; auf kalk- und Lößböden, selten und schützenswert

Die hier gezeigten Aufnahmen entstanden im September 2009 am Eder-Stausee.
Verwechslungsmöglichkeit: Bei oberflächlicher Betrachtung evtl. mit Champignons, die aber KEINE Knolle und immer +/- deutlich rötlich gefärbte Lammelen haben. (s. Champignons)

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Fransiger Wulstling |
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