Strubbelkopf

Strubbelkopf (Strobilomyces strobilaceus; Strobilomyces floccopus)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung:
Röhrenpilze (Boletales)
Familie: Strubbelkopfartige (Strobilomycetaceae)
Gattung: Strubbelköpfe (Strobilomyces)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00169
kein Speisepilz

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Kurzbeschreibung:
Pilz mit auffallend großen, schwarz-bräunlichen, dicken und abstehenden Schuppen, (dunkel-)grauen Röhren und wie Hut gefärbtem, schuppig-flockigem Stiel.

Hut:
bis ca. 15cm Durchmesser; sehr dunkel – schwarzbraun /graubraun;  anfangs mit eingerolltem Hutrand, der mit einem grauen, recht dicken Schleier mit dem Stiel verbunden ist, jung halbkugelig, dann abgeflachter; Oberfläche rau, samtig, feldrig aufgerissen;  mit großen, abstehenden, dunkelbraunen/schwarzbraunen, sich zuspitzenden und +/-
dachelziegelartig angeordneten Schuppen, der Hutrand ist durch den alten Schleier fransig-flockig behangen.

Röhren:
jung grau-weißlich, dann zunehmend grau, schließlich dunkelgrau, an Druckstellen schwärzend; bis 3cm lang; die Röhrenmündungen (Poren) sind am Stiel größer, weit, eckig, zunehmend grauer, bei Druck bräunend bis schwärzend.

Stiel:
bis 15cm lang, bis 3 cm dick; schlank, häufig gebogen; unten nur wenig dicker als oben; fest, grob gefurcht, fransig, dunkel-graubraun.

Fleisch:
im Hut weich, grauweißlich, im Schnitt hell weinrötlich/lachsrötlich anlaufend,  allmählich schwärzend; im Stiel dunkler und nach unten hin faseriger/holziger.

Geruch
unbedeutend bis unangenehm erdig; Geschmack eben so unangenehm.

Sporenpulver:
schwarzbraun.

Wert:
kein Speisepilz (die Aussagen zu seinem Wert sind unterschiedlich und reichen von Speisepilz über genießbar bis zu ungenießbar).

Detail Strubbelkopf

Vorkommen:
Juli – Oktober im Laub-und Nadelwald,  vor allem im Hügelland und unteren Mittelgebirgen unter Fichte und Tanne, auf nährstoffreichen, neutralen und sauren Böden, kaum auf Sandböden, seltener im Flachland – hier unter Rotbuchen.

Verwechslungsmöglichkeit:
der Pilz ist kaum zu verwechseln. Der von oben nicht unähnliche Habichtspilz hat an der Unterseite Stacheln.



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