Klapperschwamm

Gemeiner Klapperschwamm (Grifola frondosa)

Klasse Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Nichtblätterpilze (Aphyllophorales)
Familie: Porlingsartige (Polyporaceae)
Gattung: Klapperschwämme (Grifola)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00163
jung essbar

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Kurzbeschreibung:
mitunter sehr groß werdender, aus vielen sich verzweigenden Ästen, die in flachen  und blattartig sich übereinander schiebenden Hüten enden, bestehender Porling.

Hutlappen:
gelb- bis graubraun; runzelig gefasert, zerklüftet, rissig; seitlich gestielt, Rand dünn und wellig oder gekräuselt, meist radial gefurcht; bis 8 cm breit.

Grifola frondosa

Röhren:
2 – 4 mm lang, weiß.

Poren:
anfangs weißlich, dann leicht bräunlich, auf der Hutunterseite und am Stiel weit herab laufend, 1 – 3 mm, vieleckig.

Stiel:
weiß, kurz, immer seitlich am Hutlappen, verzweigt sich aus dickeren Ästen in viele dünnere, 1 – 4 cm.

Fleisch:
weiß, nicht schwärzend; jung weich, faserig-fleischig, später zäh; Geruch pilzartig, jedoch  mit zunehmendem Alter unangenehm; Geschmack anfangs mild, dann zunehmend herber.

Gemeiner Klapperschwamm

Sporenpulver:
weiß.

Wert:
jung essbar, jedoch schnell zäh werdend, nicht zum Trocknen geeignet, kein Speisepilz.

Vorkommen:
Sommer und Herbst meist am Fuß alter Eichen und Edelkastanien, aber auch an Rot- und Weißbuche, relativ selten und zerstreut, im Flach- und Hügelland Europas an das natürliche Verbreitungsgebiet der Eiche gebunden.

Interessantes:
Die Gattung Grifola besteht weltweit nur aus dieser einen Art. Sie erzeugt Weißfäule. Der Pilz kann mitunter Größen bis zu 50 cm Höhe und Breite erreichen und bis zu 15 kg schwer werden.

Verwechslungsmöglichkeit:
Der Klapperschwamm kann mit dem essbaren und schmackhaften Eichhasen (Polyporus umbellatus) verwechselt werden, dessen Hüte jedoch zentral gestielt sind.



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Klapperschwamm

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