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Eichen-Zwergknäuling (Panellus stipticus)
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Kurzbeschreibung:
nierenförmiger, +/- stark verbogener Blätterpilz vor allem an Laubholzstümpfen (Eiche!) mit ockerbräunlichem Hut, kleiiger Hutoberfläche und seitlichem Stiel.

Hut:
1,5 4cm breit; ockerbräunlich, zimtgelb, blassbeige; Oberfläche matt, fein-kleiig eingerissen; nieren-, muschel- oder halbkreisförmig; Rand anfangs eingerollt, dann +/- verbogen, wellig und leicht gekerbt; dünnfleischig, elastisch, bei Trockenheit hart.

Blätter:
dichtstehend, schmal, dünn, z.T. netzadrig verbunden, vom Stiel deutlich abgesetzt; feucht zimtgelb, trocken bräunlich.
Stiel:
sehr kurz; anfangs glatt, dann weißlich kleiig-schuppig, deutlich seitlich stehend, nach oben auffallend verdickt, zur Basis hin verjüngt.

Fleisch:
elastisch, dünn, zäh, ockergelblich, feucht biegsam, trocken hart, Geruch schwach, wenig angenehm, Geschmack erst süßlich, dann herb, kratzend und bitter. Ursache dafür sind im Fleisch eingeschlossene Harzkörner (nach Michael, Hennig, Kreisel: Handbuch f. Pilzfreunde Bd. III, Gustav Fischer Verlag 1987)

Sporenpulver:
weißlich.
Wert:
ungenießbar
Vorkommen:
ganzjährig und häufig z.T. in größerer Anzahl dachziegelartig vor allem an Schnittflächen von Eichenstubben, seltener an Buchen oder anderen Laubhölzern, noch seltener an Nadelholz.

Interessantes:
Nur die nordamerikanische Variante dieses Pilzes besitzt die Fähigkeit zur Biolumineszenz, d.h die Fruchtkörper senden in der Dunkelheit ein deutliches Licht aus.

Verwechslungsmöglichkeit:
Wegen ihrer Farbe und dem meist an Eichen gebundenen Standort ist eine Verwechslung kaum möglich.

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Eichen-Zwergknäuling |
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