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Kuh-Röhrling (Suillus bovinus)
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Kurzbeschreibung:
lederfarbener oder auch kuhrötlicher Pilz mit am Stiel herab laufenden, grünlich-gelben, eckigen und sehr weiten Röhren.
Hut:
3 8 (12)cm breit; jung gelbrötlich, dann kuhrötlichbraun, in vielen Abstufungen auch dunkler; Oberfläche glatt, glänzend, klebrig, bei Feuchtigkeit auch schmierig; anfangs gewölbt und am Rand eingerollt, später zunehmend flach ausgebreitet und auch niedergedrückt, alt häufig verbogen mit scharfem Rand; dünnfleischig.

Röhren:
angewachsen bis herab laufend, kurz (10mm lang); schwer vom Hut zu trennen; graugelblich bis olivgelb oder olivbräunlich; aus 2-4 kürzeren Röhren zusammengesetzt.
Poren (Röhrenmündungen):
anfangs klein, dann deutlich weiter, groß, unregelmäßig eckig, lang gezogen, in der Tiefe durch Scheidewände mehrteilig, ähnlich wie die Röhren gefärbt, aber auch mit rostbraunem Ton.

Stiel:
3 6cm lang, bis 15mm stark; wie der Hut gefärbt; zur Basis hin oft trübrot oder braunrötlich; oft an der Oberfläche gemasert oder eingewachsen faserig; kein Ring; zäh, elastisch, kurz, zylindrisch, voll, oft verbogen und mit mehreren Pilzen am Grund zusammen gewachsen.
Fleisch:
weiß bis gelblich, im Stiel bräunlich; zäh, elastisch, weich, im Hut/über den Röhren oft leicht blauend; Geruch angenehm, Geschmack säuerlich, mild.

Sporenstaub:
olivbräunlich.
Wert:
Jung und solange die Hüte noch fest sind essbar, aber nur mäßig schmackhaft, als Mischpilz jedoch gut geeignet, ebenso für Pilzextrakt. Ältere Exemplare sind häufig sehr madig.

Vorkommen:
Juli November vor allem unter Kiefern in Wäldern, Heiden und Mooren auf vorwiegend nährstoffarmen und sauren Böden, aber auch über Kalk; im Flachland verbreitet, gesellig oder büschelig, im Gebirge seltener.

Verwechslungsmöglichkeit:
Dem Kuhröhrling recht ähnlich ist der Sand-Röhrling (Suillus variegatus), dessen Hut jedoch körnig-filziger und trockener ist.

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Kuh-Röhrling |
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