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Goldgelber Zitterling (Tremella mesenterica)
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Kurzbeschreibung:
goldgelber, hirn- oder gekröseartig geformter, gallertartiger Pilz auf abgestorbenen Laubholzästen und zweigen.
Fruchtkörper:
gallertartig; mit zusammengezogener Basis; 2 5cm breit (evtl. auch breiter),2 4cm hoch; oft in Reihe wachsend und die Rinde durchbrechend; jung leuchtend gelb und hirnartig, dann gekröseartig, unregelmäßig, faltig-lappig, alt schlaff herabhängend und blassgelblich; Oberfläche glatt und leicht glänzend; bei Trockenheit schrumpft der Fruchtkörper knorpelig zusammen und färbt sich orange-gelb, bei Feuchtigkeit quillt er wieder auf.

Fleisch:
jung gallertartig-zäh, gelatinös, im Alter weich und fast zerfließend; Geruch und Geschmack unbedeutend.
Sporenstaub:
weißlich.

Vorkommen:
ganzjährig an abgestorbenen Laubholzzweigen und ästen, bes. an Rotbuche und Weide, selten an Nadelholz; vor allem bei Feuchtigkeit; häufig in Europa, vom Flachland bis ins Gebirge.
Interessantes:
Der Goldgelbe Zitterling wächst, wie die anderen ca. 25 in Europa bekannten Zitterlings-Arten, sowohl saprophytisch als auch parasitisch und verursacht Weißfäule.
Mitunter wird eine hellgelbe Form des Goldgelben Zitterlings als eigenständige Art Tremella lutescens abgetrennt. Diese Abtrennung ist jedoch unter Mykologen offensichtlich nicht unumstritten.

Verwechslungsmöglichkeit:
Wegen seiner auffälligen Farbe und seiner relativen Größe ist der Pilz kaum zu verwechseln.

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Goldgelber Zitterling |
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