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Weißer Rasling (Lyophyllum connatum)
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Kurzbeschreibung:
weißer, bis in den Spätherbst büschelig wachsender Blätterpilz des Laub- und Nadelwaldes.
Hut:
3 7 (15) cm, dünnfleischig; rein weiß; matt bis seidig glänzend und fein bereift solange trocken, bei Feuchtigkeit und im Alter bleigrau-wässrig; bei großer Feuchtigkeit durchwässert und bläulich-durchsichtig; anfangs halbkugelig, dann gewölbt und schließlich ausgebreitet niedergedrückt; Rand dünn, jung eingebogen, dann flach und wellig.

Blätter:
angewachsen oder herab laufend, untermischt, z. T. gegabelt, weißlich bis rahmweiß, im Alter auch leicht gelblich.
Stiel:
4 10cm lang, 1 2 cm dick; wie der Hut rein weiß; an der Spitze leicht mehlig-flockig bepudert, im Alter gelblich; erst voll, dann fast hohl; am Grund meist büschelig verwachsen, selten einzeln stehend, oft wachsen aus einem Strunk mehrere Stiele.

Fleisch:
weiß, dünn, knorbelig, etwas glasig; Geschmack mild, Geruch nach Lerchensporn, süßlich.
Sporenpulver:
weiß

Wert:
umstritten: obwohl früher als schmackhaft und essbar geltend, enthält der Pilz nachweißlich neuere Forschungen haben das definitiv gezeigt mutagene (das Erbgut schädigende) Gifte (z. B. Lyophyllin) , die durch Erhitzen nicht zerstört werden. Vor allem Schwangere sollten auf den Pilz grundsätzlich verzichten. In Tierversuchen wurde die mutagene Wirkung nachgewiesen, ob sie auch beim Menschen auftritt, ist fraglich also noch nicht erforscht. Es erscheint darum grundsätzlich angeraten, den Pilz zu meiden.
Nach Roth/Frank/Kormann: Giftpilze/Pilzgifte (Nikol Verlagsgesellschaft m.b.H. & Co.KG Hamburg) ist der Pilz wenig oder kaum giftig.

Vorkommen:
August-November in Laub- und Nadelwäldern; Parkanlagen; an grasigen und krautigen Stellen; rasenartig in dichten Büscheln, aber auch (seltener) allein.

Verwechslungsmöglichkeit:
Das büschelige Wachstum und der Geruch sind eigentlich deutliche Merkmale, bei deren Nichtbeachtung oder Unkenntnis kann es jedoch zu Verwechslungen mit giftigen weißen Trichterlingen kommen.

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Weißer Rasling |
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