Sandröhrling

Sand-Röhrling (Suillus variegatus)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Unterklasse: Aussensporer (Hymenomycetidae)
Ordnung: Röhrlinge (Boletales)
Familie: Röhrlinge (Boletaceae)
Gattung: Schmierröhrlinge (Suillus)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00146
Essbar

► mehr Pilze


Kurzbeschreibung:
Röhrenpilz mit braungelbem, semmelfarbigem, mit vielen kleinen flockigen Schüppchen besetztem Hut, olivbräunlichen Röhren und schwach blauendem Fleisch.

Hut:
6 – 15cm breit; zuerst gelblichgrau bis braungelblich und mit dichtfilzigen Schüppchen, die wie Sand aussehen (Pilzname!), besetzt, später bräunlich, ockergelb oder semmelfarben; jung halbkugelig, dann breit gewölbt, Mitte mitunter etwas niedergedrückt; Oberhaut nicht abziehbar; bei Feuchtigkeit schmierig, jedoch schnell trocknend; Rand jung eingerollt.

Sand-Röhrling

Röhren:
8 – 15mm lang; anfangs olivbräunlich, dann grüngelblich, schließlich schmutzig olivgrünlich; im Schnitt schwach blauend; schwer vom Fleisch zu lösen; Mündungen im Jugendstadium sehr fein, dann allmählich bis 1mm groß.

Stiel:
5 – 10cm lang, 1 – 3cm breit; bräunlich orangegelb, etwas heller als der Hut; voll; glatt; zylindrisch; ringlos; zur Basis hin oft verdickt.

Fleisch:
anfangs hellgelb, später gelb bis orangegelb; dünn; im Schnitt meist schwach blauend, wenn es nicht zu trocken ist, aber schnell wieder verblassend;

Geruch
säuerlich – unangenehm; Geschmack mild.

Sporenstaub:
olivbräunlich.

Sandröhrling Stiel

Wert:
essbar, aber nur einigermaßen schmackhaft, so lange der Hut noch jung und frisch ist.

Vorkommen:
Juni – November unter Kiefern, in Wäldern, Heiden, Hoch- und Zwischenmooren; vorwiegend auf sauren Böden, mitunter auch über Kalk; vom Flachland bis ind Hochgebirge; häufig Massenpilz.

Verwechslungsmöglichkeit:
Bei oberflächlicher Betrachtung kann der Sandröhrling mit dem Kuhröhrling (Suillus bovinus) verwechselt werden, dessen Hut jedoch glatt und Poren größer und eckiger sind.



Alle gezeigten Texte und Bilder unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Eine Kopie oder Nutzung ausserhalb des Natur-lexikon.com ist nur nach ausdrücklicher Genehmigung des Autors / Fotografen gestattet. Eine Einbindung der Bilder in fremde Webseiten ist grundsätzlich nicht gestattet. Mit der Nutzung der Website Natur-Lexikon.com stimmen Sie der Nutzung von Cookies und der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google zu. Weitere Details entnehmen Sie den Informationen zum Datenschutz. Die gezeigten Inhalte dienen der Weiterbildung.

Sand-Röhrling

Natur-Lexikon.com