Gelbmilchender Helmling (Mycena crocata)
syn. Gelborangemilchender Helmling

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Blätterpilze (Agaricales)
Familie: Ritterlingsartige (Tricholomataceae)
Gattung:
Helmlinge (Mycena)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00144
nicht essbar, bedeutungslos

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Gelbmilchender Helmling

Kurzbeschreibung:
zierlicher, langstieliger, an liegendem Buchenholz wachsender Blätterpilz mit langem, dünnem, rötlichem, am unteren Ende weißlich gestriegeltem Stiel, graubräunlichem, gerieftem Hut und weißlichen, oft orange fleckigen Blättern.

Hut:
graugelb, graubraun oder olivgrau, ausblassend, mit dunklem Scheitel, oft orangerot fleckend; 1-3cm breit; Oberfläche kahl und feucht glänzend; ca. bis zur Mitte gerieft; anfangs kegelig oder glockig, dann glockig ausgebreitet, mit Buckel.

Blätter:
weißlich, oft orange fleckig, am Stiel ausgebuchtet angewachsen.

Stiel:
bis 8cm lang und 2mm breit; hohl, steif, oben gelblich, nach unten leuchtend rotgelb, rot oder auch gelbbräunlich; oft schwach wurzelnd; Stielbasis weißlich oder gelblich striegelig, an Bruchstellen sofort gelbrötlich milchend.

Fleisch:
wässrig, dünn, safrangelb, bei Verletzung ebenfalls orangerot milchend, die Milch färbt die Finger kräftig orangerot, Geruch und Geschmack unbedeutend.

Sporenpulver:
cremeweißlich.

Wert:
nicht essbar, unbedeutend

Vorkommen:
Mai (August) – November (die Angaben in der Pilzliteratur sind unterschiedlich) auf alten, am Boden liegenden Zweigen und Ästen von Buchen, vor allem Rotbuchen, auf kalk- und lehmhaltigen Böden, einzeln, truppweise oder auch büschelig.

Verwechslungsmöglichkeit:
Ähnlich ist der ebenfalls nicht essbare und auch ebenso bedeutungslose Große Bluthelmling (Mycena haematopus), dessen Stiel nicht so kräftig gelborange gefärbt ist sondern mehr rotbraun oder blutrot und dessen Milch dunkel blutrot austritt.



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Gelbmilchender Helmling

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