Fichtenzapfen-Rübling (Strobilurus esculentus)
syn. Fichtenzapfen-Nagelschwamm                             

Klasse Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Blätterpilze (Agaricales)
Familie: Ritterlingsartige (Tricholomataceae)
Gattung: Nagelschwämme (Strobilurus)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00138

essbar

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Kurzbeschreibung:
an Fichtenzapfen wachsender zarter Pilz mit graubraunem oder dunkelbraunem Hut; dünnem, schlankem; +/- fuchsig-rötlichem, faserig-filzigem Stiel und blassgrauen Lamellen.

Hut: 1-4cm breit; graubraun – dunkelbraun, mitunter auch heller; jung gewölbt, dann ausgebreitet, evtl. auch leicht gebuckelt oder flachglockig; Oberfläche matt, kahl, meist leicht radial runzelig.

Blätter:
grau, blassgrau, selten weiß; angeheftet bis fast frei, fast gedrängt.

Stiel:
2 – 10cm lang; dünn, zäh, hohl; unten eher fuchsig-rötlich, oben eher hell und mit weiß bereifter Spitze; glatt; mit faserig-filziger, kriechender Wurzel.

Fleisch:
dünn, weißlich, etwas zäh; Geruch leicht würzig, Geschmack mild, pilzig.

Sporenpulver:
weißlich

Wert:
mild und wohlschmeckend, nur die Hüte sind gut und verwertbar, die Stiele sind zäh.

Vorkommen:
März bis Mai im Gebirgsfichtenwald auf Fichtenzapfen (nie auf Kiefernzapfen!). Wächst der Pilz auf an der Oberfläche liegenden Zapfen, so ist der zottige Stielteil kürzer und der Pilz kleiner und blasser. Mitunter wächst der Pilz in der Nähe von Schneeflecken oder gar durch den Schnee.
Im Flachland schon ab Oktober.

Verwechslungsmöglichkeit:
Auf gleichem Substrat wächst der nach Chlor riechende   Fichtenzapfen-Helmling (Mycena strobilicola).

Interessantes:
Zapfenrüblinge sind Saprophyten. Sie zersetzen die toten Zapfen von Fichten oder Kiefern, auch die, die im Erdreich verborgen sind.



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Fichtenzapfen-Rübling

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