Orangeseitling (Phyllotopsis nidulanss)

Klasse Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung Polyporales
Familie: Seitlingsartige (Polyporaceae)
Gattung: Orangeseitlinge (Phyllotopsis)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
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Dokument: FM 00131
essbar, aber nicht empfehlenswert

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Kurzbeschreibung
stielloser, muschelförmiger, seitlich am Substrat angewachsener,  orangefarbener Pilz an altem Laub- und Nadelholz.

Hut
3 – 7cm breit, nieren- oder muschelförmig; feucht mattorange oder bräunlich orangegelb, trocken schmutziggelb oder blasser; Oberfläche gleichfarbig samtig-striegelig; elastisch; trocken: Rand leicht dunkler und jung +/- eingerollt und heller erscheinend durch pelzartigen Filz, in welchen abstehende Schuppenhaare eingestreut sind; meist seitlich am Substrat dachziegelartig übereinander angewachsen; 2 – 5cm horizontal abstehend.

Lamellen
blaß orangegelb, rotgelb oder ockerbraun, schließlich mit schwachem rötlichen Schein, ziemlich gedrängt.

Stiel
im Alter kurz, ansonsten fehlend.

Fleisch
gelblich; dünn; elastisch; saftig; ohne gelatinöse Schicht; fast lederig und kaum schneidbar; Geschmack mild, unangenehm; Geruch ebenfalls unangenehm, vor allem getrocknet.

Sporenstaub
fleischrosa.

Wert
zwar essbar, aber nicht schmackhaft, kein Speisepilz.

Vorkommen: August – April meist dachziegelartig übereinander an liegenden Stämmen und Stubben von Laub- und Nadelholz – z.B. Fichte, Kiefer, Buche, Birke, ..., häufiger im Gebirge und Nordeuropa, seltener im Flachland, auch an verarbeitetem Holz; einzeln oder büschelig.

Verwechslungsmöglichkeit
Der Orangseitling kann mit dem Muschel-Krempling (Paxillus panuoides) verwechselt werden, der vor allem auf Nadelholz wächst, dessen Sporenpulver aber braun  und dessen Lamellen queradrig verbunden sind. Sein Hut ist nur am Anfang fein-filzig-flaumig, später kahl.



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Orangeseitling

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