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Frostschneckling (Hygrophorus hypotheus)
Autor: Frank Moser |
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Kurzbeschreibung:
+/- dunkelbrauner Pilz des Spätherbstes im Kiefernwald mit dickschleimigem Hut, dicken, gelben Blättern und gelbem Stiel.
Hut:
heller oder dunkler braun; sehr schleimig, nach Abtrocknen oder Abfließen des Schleimes eher blass, gelb, auch rötlich-gelb; zuerst glockig gewölbt, später abgeflacht bis vertieft mit kleinem Buckel; faserig, dünnfleischig, elastisch; Huthaut z.T. abziehbar; Rand lange nach unten gebogen; 3 5 (7)cm breit.

Blätter:
breit am Stiel angewachsen bis leicht herablaufend; anfangs weißlich, dann gelb bis dottergelb, im Alter auch orangerötlich oder orangerot gefleckt; dicklich; entfernt stehend.
Stiel:
3 7cm lang, 5 10mm dick; gelb, blassgelb, schlank, zylindrisch, mitunter auch zur Basis hin verjüngt; anfangs voll, dann hohl; glatt, mit weißlicher, flüchtiger, ringartiger Zone (= Reste einer inneren flockigen Hülle), unter dieser Zone schleimig-schmierig, darüber trocken und feinflockig.
Fleisch:
weißlich, weißlich-gelb, unter der Huthaut gelb; fest; Geruch mild, schwach, angenehm, Geschmack mild, süßlich.

Sporenstaub:
weiß.
Wert:
Wegen seiner Größe ein relativ unergiebiger, aber sehr schmackhafter und darum gesuchter Speisepilz, besonders geeignet für Suppen (Schleim abwaschen!).
Vorkommen:
Ende Oktober bis Anfang Januar, nach den ersten Frösten; im Nadelwald, vor allem im Kiefernwald auf sauren und neutralen Böden in Sand- und Sandsteingebieten; mitunter in großen Mengen; vom Flachland bis ins Hochgebirge.

Interessantes:
Genau wie der Austernseitling (Pleurotus ostreatus) wächst der Frostschneckling nur nach den ersten Frösten, weil das Myzel Frost benötigt, um Fruchtkörper bilden zu können.
Verwechslungsmöglichkeit:
Der Pilz ist wegen seiner Erscheinungszeit, seinem Wachstum vor allem unter Kiefern und seinen gelblichen Farben an der Hutunterseite kaum zu verwechseln.


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Frostschneckling |
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