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Safran-Schirmpilz (Macrolepiota rachodes)
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Kurzbeschreibung:
Kleiner als der Riesen-Schirmpilz, aber ihm recht ähnlich Hutoberseite mit wolligen Schuppen, rotfleckenden Blättern und safranrötlich verfärbendem Fleisch.
Hut:
Anfangs +/- braun, halbkugelig-eiförmig oder glockig ausgebreitet, später flach ausgebreitet; ohne Buckel, auf der braunen oder graubraunen Oberhaut sitzen breite, relativ regelmäßige, ringförmig angeordnete, aufgebogene, dicht-wollige Schuppen; Hutmitte glatt bräunlich, Hutrand flockig behangen, bis 18cm breit.
Blätter:
weiß, cremeweiß, bei Berührung rot fleckend; oft mit rötlicher Schneide und Basis; frei; gedrängt; bauchig.
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Stiel:
weiß; bei Berührung oder Verletzung rotbräunlich anlaufend; ohne Natterung; kahl; glatt; hohl; mit verschiebbarem wolligem Ring; am Grunde mit deutlicher zwiebelförmiger Knolle; 1-2cm stark, bis 23cm hoch.
Fleisch:
weiß; zart; im Bruch oder Schnitt schnell orangegelb, lachsfarben oder safranrötlich anlaufend; anfangs saftig, dann zäh; Geruch und Geschmack angenehm.
Sporenstaub:
weißlich.

Wert:
Nur jung essbar und schmackhaft, vor allem in großen Stücken paniert und gebraten wie ein Schnitzel, alte Pilze schmecken hingegen fade.
Vorkommen:
Juli-November vor allem im Nadel-, seltener im Laubwald, dort allerdings oft größer; auf Sand- und Lehmböden, auch auf Silikatgestein; gesellig; häufig; zahlreich.
Interessantes:
Im Main-Auwald fand Hennig einen Hexenring von 6m Durchmesser mit ca. 400 Fruchtkörpern! (nach: Michael, Hennig, Kreisel: Handbuch f. Pilzfreunde Bd.I; 1983)
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Verwechslungsmöglichkeit:
Der Safran-Schirmpilz kann mit dem sehr seltenen Gift-Riesenschirmpilz (Macrolepiota venenata) verwechselt werden, der jedoch einen braunen Hut mit radial zerschlitzten, nicht konzentrischen Schuppen; einen einfachen Ring und eine kleinere Knolle hat; außerhalb des Waldes in Parks, auf Wiesen und Weiden büschelig wächst und dessen Fleisch sich purpurrosa verfärbt.
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Safran-Schirmpilz |
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