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Bischofsmütze (Gyromitra infula)Klasse: Schlauchpilze (Ascomycetes) Mail: fr-moser@t-online.de Bilder in der Fotocommunity Dokument: FM 00111 Angaben in der Literatur von essbar bis giftig ► mehr Pilze |
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Kurzbeschreibung:
bis 30cm hoher ocker- oder rotbrauner Pilz des Herbstes mit deutlichem Stiel und einem Hut, der einer zipfeligen Mütze mit 2-4 Zipfeln oder Lappen ähnelt.
Hut:
vielgestaltig; unregelmäßig; lappig-mützenartig mit 2-4 Zipfeln, die einer Bischofsmütze ähnlich sehen (Name!) und +/- am Rand mit dem Stiel verwachsen sind; Oberfläche glatt oder grubig; ocker- bis kastanienbraun; 3 10cm hoch, bis 8cm breit.

Stiel:
bis 10cm hoch (teilw. noch höher), bis 3cm breit; mit wenigen Längsfalten; fleischfarben, evtl. mit Lilaton, weißlich oder weißlich-grau; feinfilzig; zuerst innen locker markig, später hohl; zylindrisch, meist gerade, aber auch leicht gebogen.
Fleisch:
wachsartig und zerbrechlich im Hut; zäh und elastisch im Stiel; Geruch und Geschmack angenehm.

Wert:
essbar und wohlschmeckend (nach: Michael, Hennig, Kreisel: Handbuch f. Pilzfreunde Bd. I), essbar (nach Gerhardt: BLV Handbuch Pilze), kein Speisepilz (nach: Laux: Der neue Kosmos PilzAtlas).
Unabhängig von seiner Verwertbarkeit sollte der Pilz als Seltenheit unbedingt geschützt werden!
Vorkommen:
September November auf morschem Holz, Brandstellen, im Nadelwald, besonders unter Fichten; über Kalk und Silikatgestein, meist einzeln; häufig im Alpenraum, zerstreut im Mittelgebirge Thüringen, Sachsen, Nordeuropa, selten im Flachland und Dänemark (nach: Michael, Hennig, Kreisel: Handbuch f. Pilzfreunde Bd.I)

Verwechslungsmöglichkeit:
Eine Verwechslung ist evtl. mit der Frühjahrs- oder Giftlorchel (Gyromitra esculenta) möglich, deren Hut jedoch dunkler braun gefärbt und
deutlich hirnartig geformt, die innen nicht hohl ist und deren Stiel mehr ins Weiße geht.
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Bischofsmütze |
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