Birnenstäubling

Birnenstäubling (Lycoperdon pyriforme)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Lycoperdales
Familie: Stäublinge (Lycoperdaceae)
Gattung:
Stäublinge (Lycoperdon)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00103
ungenießbar

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Kurzbeschreibung:
cremefarbener oder hellbräunlicher, birnenförmiger, an Holz wachsender Stäubling mit z.T. deutlichen, weißen Mycel – Strängen.

Fruchtkörper:
anfangs weißlich, dann allmählich schmutzig gelblich, cremefarben, schließlich bräunlich; birnenförmig; Kopfteil kugelig, Oberfläche schuppig-kleiig, seltener mit Stacheln; an der Basis mit weißlichem, strangförmigem Mycelgeflecht; äußere Hülle (Exoperidie) sehr beständig und wetterfest und oft den Winter überdauernd; bis 5cm hoch und 3cm breit.

Birnenstäubling Gruppe

Fruchtmasse (Gleba):
erst weiß, fest, dann gelbgrün bis olivbraun, reif völlig olivbraun und wattig-staubig; Subgleba (der innere untere und unfruchtbare Teil des Stäublings) ist sowohl im jungen als auch im reifen Zustand weißlich; Geruch unangenehm, stechend metallisch, leuchtgasähnlich; Geschmack ähnlich, nach Laux (Der neue Kosmos PilzAtlas) auch mild.

Sporenpulver:
olivbraun; die Sporen werden entweder durch Zerstörung des Fruchtkörpers und Wind verbreitet oder z.B. auch durch Regentropfen, die auf den Stäubling fallen und kurzzeitig im Inneren einen geringen Überdruck erzeugen, durch den die Sporen durch einen kleinen Porus – eine kleine Öffnung im Scheitel des Pilzes - in kleinen Wolken ausgestoßen und ebenfalls vom Wind verbreitet werden.

Wert:
Nach E.Gerhardt (BLV Handbuch Pilze) und Michael, Hennig, Kreisel (Handbuch für Pilzfreunde Bd. II ) ungenießbar; nach H.E. Laux (Der neue Kosmos PilzAtlas) und R. Phlillips (Der große Kosmos Naturführer Pilze) jung essbar (solange der Fruchtkörper noch rein weiß, fest und knackig ist!).

Vorkommen:
August – November oft in großer Zahl; büschelig und dichtstehend auf altem, teilweise morschem Holz von Buche, Eiche und anderen Laubbäumen, selten an Koniferen wie Fichte oder Lärche; in Europe weit verbreitet vom Flachland bis ins Hochgebirge.

Verwechslungsmöglichkeit:
Wegen seiner Form, Farbe und seinem Vorkommen auf abgestorbenem Laubholz sowie seinem Geruch gut zu bestimmen.



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