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Warziger Drüsling (Exidia glandulosa)
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Kurzbeschreibung:
gallertartiger, zäher, schwärzlicher Klumpen mit hirnartig gefalteter Oberfläche.
Fruchtkörper:
gallertartiger, gellatinöser, dicker Belag auf Ästen und Baumstämmen, anfangs kugelig, dann ausgebreitet, flach, durch Zusammenfließen vieler Fruchtkörper bis zu 30cm lang und bis 2cm hoch und hirnartig gefurchte Klumpen bildend; feucht schwach glänzend, weich und gelatinös, trocken matt und hornartig-krustig, bei Regen wieder gelatinös und weich werdend; eng am Substrat anliegend, unregelmäßig ausgebreitet, Oberseite leicht glänzend, schwarz, aber auch je nach Alter und Lichteinfall hellgrau, bräunlich oder oliv.

Fleisch:
im Schnitt glänzend, grau, wässrig, gelatinös oder gallertig, weich, Geruch und Geschmack unbedeutend.
Sporenpulver:
farblos, in großen Mengen weiß.

Vorkommen:
ganzjährig, vor allem im Winter an liegendem oder noch stehendem Laubholz, besonders auf Schnittflächen von Stümpfen, selten an Nadelholz, verursacht Weißfäule.
Verwechslung:
Wegen seiner eng am Substrat anliegenden und nur wenig abhebbaren Fruchtkörperschicht gut zu erkennen. Der Becherförmige oder Abgestutzte Drüsling (Exidia truncata, Exidia glandulosa) bildet dagegen keine zusammenfließenden, dafür aber kreisel- bis muschelförmige gallertige Fruchtkörper vor allem auf Eichen-, aber auch auf Birkenästen u.a.

Interessantes:
Drüslinge haben ihren Namen von den +/- vielen kleinen Drüsenwarzen auf der Oberseite, die man mit einer Lupe sehen kann, mitunter aber auch mit bloßem Auge.
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Warziger Drüsling |
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