Schuppiger Porlinge

Schuppiger Porling, syn. Schuppiger Stielporling (Polyporus squamosus)

Klasse Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung Polyporales
Familie: Porlinge (Polyporaceae)
Gattung: Stielporlinge (Polyporus)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de

Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 0097
giftig

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Kurzbeschreibung:
seitlich gestielter, ockergelber, nierenförmiger Hut von beachtlicher Größe mit kleinen braunen Schuppen und eingerolltem Rand an Laubholz.

Hut:
8 – 40 (60)cm breit, bis 5cm dick; anfangs leicht konvex, dann allmählich ausgebreitet, blaßgelb, ockergelb; mit zahlreichen dunkelbraunen, konzentrisch angeordneten, flach anliegenden Schuppen, Hutrand glatt und +/-eingerollt.

Röhren:
bis 10mm lang; am Stiel herablaufend; nicht ablösbar; blaß gelblich.

Poren:
unregelmäßig weit; eckig bis länglich.

Stiel:
kurz und dick, kahl, anfangs zentral, dann allmählich immer mehr aus der Mitte gerückt, schließlich seitenständig; zur Basis hin verjüngt und dunkelbraun- bis schwarzbraunfilzig (daher auch ein weiterer Name: Schuppiger Schwarzfußporling!).

Schuppiger Porling Nahaufnahme

Fleisch:
dick; weißlich; jung saftig, weichfleischig, später lederig; getrocknet hart, Feuchtigkeit anziehend (hygroskopish), Geschmack mild; Geruch deutlich nach Mehl oder frischen Gurken, getrocknet kräftig nach Steinpilz.

Sporenstaub:
weiß.

Wert:
junge Fruchtkörper ergeben eine gute Brühe, alte sind ungenießbar.

Vorkommen:
April bis Juli, alte Fruchtkörper z.T. bis Spätherbst, einzeln oder büschelig als Saprophyt an Stümpfen oder als Wund-Parasit an lebenden Laubbäumen, an denen er Weißfäule erzeugt. Häufig an Ahorn, Pappeln, Roßkastanien, Weide u.a., oft an Straßenbäumen, im Flach- und Hügelland verbreitet:

Verwechslungsmöglichkeit:
Wegen seiner Größe, den Hutschuppen und der Farbe ist er kaum zu verwechseln. Im Mittelgebirge wächst eine deutlich kleinere Art – der Kleine Schuppenporling (Polyporus tuberaster). Er wächst dort besonders an Buchenästen und hat keine schwärzliche Stielbasis.



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