Holzritterling

Rötlicher Holzritterling (Tricholomopsis rutilans)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Blätterpilze (Agaricales)
Familie: Ritterlingsartige (Tricholomataceae)
Gattung: Holzritterlinge (Tricholomopsis)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00084
jung essbar, minderwertig

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Kurzbeschreibung
großer, an Stümpfen von Nadelholz wachsender Pilz mit auffällig gefärbtem feinschuppigem Hut und Stiel und kräftig gelben Blättern.

Hut
5-12(20)cm breit; matt; anfangs mit dichtem purpurrotem Filz bedeckt, später auf gelbem Grund (durchleuchtende Fleischfarbe!) purpurfilzig oder feldrig-schuppig; später rötlichgelb, gelb und schließlich braungelb, im Sonnenlicht ausblassend; jung stumpfkegelig-gewölbt, dann ausgebreitet, oft mit stumpfem Buckel; fleischig; Rand dünn und eingerollt.

Rötlicher Holzritterling

Blätter
am Stiel ausgebuchtet angewachsen; gedrängt; kräftig gelb; mit zottiger, feinfilziger, flockiger, gelber Schneide.

Stiel
auf gelbem Grund rotfilzig schuppig-flockig; Stielspitze gelblich weiß; bei Trockenheit gelber; fest, voll, im Alter auch hohl, zylindrisch, oft gebogen; 5-14cm hoch, 1-2(5)cm dick.

Holzritterling liegend

Fleisch
gelblich, fest, saftig, in der Hutmitte dick, alt wässrig-weich und blass; Geruch leicht dumpf, Geschmack roh mild.

Sporenstaub
weiß

Wert
nur als Mischpilz verwendbar wegen seines dumpfen, muffigen Geschmacks; möglichst nur kleine und mittlere Hüte zubereiten, Huthaut abziehen.
Nach Michael/Hennig/Kreisel: Handbuch f. Pilzfreunde Bd.I, können ältere Exemplare bei empfindlichen Personen Übelkeit und Erbrechen hervorrufen.

Vorkommen
Ende Juni bis November einzeln oder in kleinen Büscheln an Stümpfen von Fichten, Kiefern u.a. Koniferen, selten an Laubholz; häufig, vom Flachland bis ins Hochgebirge.

Verwechslunsmöglichkeit
praktisch keine, da der Pilz durch Farbe, Größe und Standort gut zu bestimmen ist.



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Holzritterling

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